Gegengift im Krankenhaus verabreicht

Nach Giftschlangen-Biss: So geht es der 6-Jährigen

19.06.2022

Die Sechsjährige wurde nach der Erstversorgung in das Landeskrankenhaus Villach geflogen, wo ihr das Gegengift verabreicht werden sollte.

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© APA/CHRISTOPHORUS 11
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Techelsberg. Ein sechsjähriges Mädchen ist am späten Samstagnachmittag im Uferbereich des Forstsees in der Gemeinde Techelsberg im Bezirk Klagenfurt-Land von einer Hornviper, einer Giftschlange, in die Hand gebissen worden. Das Mädchen war zuvor auf einen kleinen Felsen geklettert, berichtete die Polizei. Die Sechsjährige wurde nach der Erstversorgung in das Landeskrankenhaus Villach geflogen, wo ihr das Gegengift verabreicht werden sollte.

Am Sonntag war der Gesundheitszustand des Mädchens stabil, sagte Kliniken-Sprecherin Nathalie Trost auf APA-Anfrage. Nähere Einzelheiten nannte sie aber nicht.

Mädchen klagte über Übelkeit

Das laut den Einsatzkräften aus Wien stammende Mädchen klagte nach dem Biss sofort über Übelkeit. Nach der Erstversorgung wurde sie in Begleitung ihrer Mutter vom Team des Rettungshubschraubers C11 in das Landeskrankenhaus Villach geflogen worden. Dort wurde ihr das Gegengift verabreicht, hieß es.

Die unter ihren Trivialnamen Hornviper, Sandotter oder Sandviper bekannte Europäische Hornotter gilt als die giftigste Schlange Mitteleuropas und kommt in Österreich hauptsächlich in Kärnten und der Steiermark vor. Ihre Bisse lösen Nekrosen und Lähmungen aus, einer älteren Studie zufolge führen etwa fünf Prozent aller unbehandelten Bisse zum Tode.

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