Hinterhältige Masche
Trading-Betrug: Kärntner verlor zehntausende Euro
06.05.2026Ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor wurde Opfer einer hinterhältigen Betrugsmasche im Internet. Durch ein vermeintliches Trading-Testsystem verlor er mehrere zehntausend Euro an Kriminelle.
Das Unglück nahm seinen Lauf, als der Kärntner aufgrund einer Onlineanzeige Kontakt zu einer Chatgruppe aufnahm. Dort wurde intensiv um die Teilnahme an einem speziellen Testsystem für Trading geworben. Im guten Glauben, an einem seriösen Programm teilzunehmen, überwies der Mann in der Folge mehrere zehntausend Euro. Das Geld landete auf verschiedenen ausländischen Konten, die von den Hintermännern der Masche kontrolliert wurden.
Anzeige nach verweigerter Auszahlung
Zunächst schien alles nach Plan zu laufen, doch als es ernst wurde, zeigte das System sein wahres Gesicht. Nachdem die Auszahlung der vermeintlich erwirtschafteten Gewinne konsequent verweigert wurde, schöpfte der 57-Jährige Verdacht und erstattete schließlich Anzeige bei der Polizei.
Kontakt zu Firmenbetreuern abgebrochen
Die Reaktion der Gegenseite ließ nicht lange auf sich warten: Unmittelbar nach der Anzeigeerstattung brachen die vermeintlichen Firmenbetreuer jeglichen Kontakt zu ihrem Opfer ab. Dem Mann entstand durch die Tat ein massiver finanzieller Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Euro.
Laufende Ermittlungen der Polizei
Die Behörden haben den Fall übernommen und versuchen nun, die Spur des Geldes und der Täter zurückzuverfolgen. Derzeit werden weitere Erhebungen geführt, um die Hintergründe der Chatgruppe und der Onlineanzeige vollständig zu klären.