Gutachten in Auftrag

Metzgerlehrling (17) nach Messer-Massaker: "Wollte schon lange jemanden töten"

27.04.2026

Der Teenie hätte sich ein älteres Ehepaar ausgesucht, um auf weniger Gegenwehr zu stoßen

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© APA, Getty (Montage)
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Nach der furchtbaren Messerattacke auf ein Pensionisten-Ehepaar (80,84) in St. Peter am Ottersbach letzte Woche, kommen immer weitere Details zu der unheimlich brutalen Bluttat ans Licht. Der 17-jährige Steirer, welcher bereits in U-Haft sitzt, soll in der Nacht auf den 22. April mit einem Messer in das Haus des älteres Paares eingedrungen sein, nachdem er mit einem Hammer die Balkontüre eingeschlagen hatte.  

Im Haus soll er sich mit der Stichwaffe, die bereits sichergestellt wurde, auf seine schlafenden Opfer gestürzt und unzählige Male auf sie eingestochen haben. Für den 84-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Seine Ehefrau konnte noch schwer verletzt selbst die Rettung rufen. Der vor Blut triefende Metzgerlehrling soll schließlich selbst die Polizei gerufen und sich gestellt haben(oe24 berichtete). 

Gutachten wird eingeholt

Seine Vertretung hat nun die Strafverteidigerin Astrid Wagner übernommen. Laut der renommierten Anwältin wird ein psychiatrisches Gutachten eingeholt. 

In seinen Einvernahmen gibt sich der Jugendliche, der als Einzelgänger gilt und zurückgezogen lebt und für den die Unschuldsvermutung gilt, sehr kooperativ. Doch die Details seiner Aussagen schockieren zutiefst. Denn der Teenie soll schon lange den inneren Drang dazu verspürt haben, jemanden zu töten. Diese Lust zu Morden, von der in seinem Umfeld wohl niemand etwas mitbekommen haben dürfte, hätte der Teenie, der wie oe24 bereits im Umfeld gehört hatte, im Vorfeld sogar an Schweinen ausgelebt und geübt. 

Das ältere Ehepaar hatte er zuvor nicht gekannt. Aber deshalb ausgesucht, weil  die beiden Pensionisten aufgrund ihres höheren Alters und der wahrscheinlich geringeren Gegenwehr leichte Opfer gewesen sind.