Mürzzuschlag

Biker-Ausfahrt endete mit tödlichem Crash

23.08.2013

41-Jähriger vermutlich von eigener Maschine erdrückt.

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© APA/Rotes Kreuz Mariazellerland
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Die unheilvolle Serie der tödlichen Bike-Crashs nimmt kein Ende. Bereits 67 Motorrad-Unfälle endeten in diesem Jahr tödlich. Und am Donnerstag kam es wieder zu einem tödlichen Bike-Crash.

Ein 41-jähriger Niederösterreicher ist im obersteirischen Mariazellerland während einer Ausfahrt mit seinem Bruder und einem Freund tödlich verunglückt. Der Biker hatte ohne ersichtlichen Grund vor einer Kurve stark gebremst und war samt seiner Maschine über eine Böschung geschlittert. Er starb noch an der Unfallstelle, teilt die Landespolizeidirektion Steiermark mit.

Biker bremste abrupt und stürzte Böschung hinunter
Der Motorradlenker aus Tulln fährt seit rund fünf Jahren mit dem Bike und unternahm am Donnerstag eine Ausfahrt in die Steiermark. Das Trio war gegen 17.45 Uhr auf der B24, der Hochschwab Straße, in einem kurvenreichen Abschnitt zwischen Wildalpen und Gußwerk unterwegs. Im Ortsgebiet von Greith (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) bremste der 41-Jährige abrupt, stürzte und schlitterte die Böschung hinunter. Er wurde laut Polizei vermutlich von der eigenen Maschine erdrückt.

Der angeforderte Rettungshubschrauber Christophorus 15 kam umsonst, denn der Biker erlag noch an der Unfallstelle seinen inneren Verletzungen. Sein Bruder und sein Freund mussten nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Schon mehrmals waren auf der Strecke Motorradunfälle passiert, auch in den vergangenen Monaten. Diese hätten aber nicht so schlimm geendet, erklärte ein Polizist.
 



 
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