Naturkatastrophen
13 neue Wasserpegel-Stationen für Niederösterreich
16.02.2026Das Land rüstet sich gegen zukünftige Naturkatastrophen.
"Aus Liebe zum Land schützen wir es vor zukünftigen Katastrophen! Hochwasserprognosen und Frühwarnungen sind ein entscheidender Faktor, um bei drohenden Hochwässern rasch reagieren zu können. Gerade beim Hochwasser 2024 hat sich das besonders bewährt. Daher werden nun die Messstellen ausgebaut, um 13 Stationen erweitert und die Hochwasserprognosesysteme damit noch leistungsfähiger gemacht,“ gibt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) bekannt.
Damit geben dann insgesamt 150 fernübertragene Messstationen mit Echtzeitdaten einen fundierten Überblick über die aktuelle landesweite hydrologische Situation der Oberflächengewässer, dazu kommen noch einmal so viele für Niederschläge und die Grundwasserpegel. Sie dienen damit als Entscheidungsgrundlage für Einsatzorganisationen genauso wie als Information für die Bevölkerung. Unter www.wasserstand-niederoesterreich.at können die Daten zu Wasserständen, Durchflussmengen und Niederschlägen jederzeit eingesehen und abgerufen werden. An 59 Stationen an der Donau und ihren größeren Nebenflüssen können auch Hochwasserprognosen berechnet werden. „Das unterstreicht unseren eigenständigen Weg in Niederösterreich, denn wir haben mehr Prognosestationen als alle anderen Bundesländer zusammen, die insgesamt 35 Prognosepegel unterhalten.“
Ab sofort werden nun 13 Wasserstands-Messstellen auf der Landes-Website freigeschaltet:
• Seebsbach in Aigen
• Spitzerbach in Elsarn
• Laimbach in Laimbach
• Kleiner Göllersbach in Kleinstetteldorf
• Schliefaubach in Schliefau
• Melk in Lachau
• Mank in Hörsdorf
• Halbach bei Haxenmühle
• Gablitzbach in Purkersdorf• Frauenbach in Winzendorf
• Prosettbach in Winzendorf
• Johannesbach in Urschendorf
• Warme Fischa in Wr. Neustadt
Auch im Bereich der Hochwasserprognosen wird derzeit an einer Reihe von Erweiterungen und Verbesserungen gearbeitet, um die Bevölkerung und Einsatzkräfte noch besser vor drohenden Hochwassersituationen warnen zu können. So befindet sich die Adaptierung der Kamp-Prognose bereits in der technischen Umsetzung. Im Laufe des Jahres werden zusätzliche Wettermodelle in die bestehenden Prognosesysteme integriert. Damit sollen zukünftig auch längerfristige Trendanalysen, die über die Prognosezeiträume von 24 bis 48 Stunden hinausreichen, eine noch bessere Lagebeurteilung ermöglichen.
Pernkopf: „Neben dem konsequenten Ausbau des Hochwasserschutzes und unserer Strategie, den Gewässern wieder mehr Platz zu geben, ist das eine weitere Säule, um unser Land für zukünftige Katastrophen zu rüsten!“