Unseriöse Anbieter
Abzocke mit Notdiensten: So schützen Sie sich
14.05.2026Rohrbruch, Aussperrung, Heizung kaputt — und dann kommt die Schock-Rechnung! Der Verein „Pro Konsument" schlägt gemeinsam mit Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) Alarm: Unseriöse Notdienste und dubiose Haustürgeschäfte sind auf dem Vormarsch!
Die Fälle sind haarsträubend: Ein Mann aus Krems wurde für das simple Aufsperren seiner Haustür mit 700 Euro zur Kasse gebeten! Ein Thermen-Notdienst kassierte 600 Euro — obwohl das Problem nicht gelöst wurde und der Betrieb nicht mal eine Gewerbeberechtigung hatte! Allein 2025 registrierte „Pro Konsument" 120 Geschädigte durch dubiose Installateure und Elektriker — und die Dunkelziffer ist hoch!
Abzocker lauern genau dann, wenn man am verletzlichsten ist!
Dubiose Anbieter
Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) bringt es auf den Punkt: Dubiose Anbieter wollen „möglichst viel Geld aus der Notsituation des Einzelnen ziehen." Isabella Mittelstrasser von „Pro Konsument" warnt: „Genau in dieser Situation ist Tür und Tor für Abzocke geöffnet!" Hohe Anfahrtskosten, Wochenend- und Feiertagszuschläge, unnötige Arbeiten — die Tricks der Abzocker sind zahlreich!
Vorsicht: Google-Treffer Nummer eins ist oft die teuerste Wahl! Bei der Internetsuche erscheinen ganz oben bezahlte Anzeigen mit Lockangeboten. Auch KI-Empfehlungen sollte man genau prüfen! Mittelstrasser warnt außerdem vor 0800er-Nummern: „Der erste Treffer ist nicht immer die beste Wahl, sondern manchmal die teuerste!" Und auch wer an der Haustür klingelt und Fassaden- oder Pflasterreinigung anbietet, sollte skeptisch beäugt werden.
So schützen Sie sich — die wichtigsten Tipps!
Kühlen Kopf bewahren und erst fragen: Ist es wirklich ein Notfall — oder kann es bis zum nächsten Werktag warten? Gesamtkosten immer vorab klären, auf geprüfte Anbieter setzen und wenn möglich nicht sofort bar zahlen — Barzahlung ist kaum rückforderbar! Im Zweifel: Polizei rufen! Hilfreiche Anlaufstellen: die App „Mein Aufsperrdienst" sowie die Hotline 0-590900-5599. Auf der Watchlist Internet gibt es eine Liste betrügerischer Handwerksdienste, über GISA lässt sich die Gewerbeberechtigung prüfen. Rosenkranz betont: „Ein seriöser Betrieb gibt Ihnen Zeit, die Entscheidung zu überlegen!" Also: Niemals unter Druck unterschreiben!