Konsumentenberatung

AKNÖ-Bilanz: Wohnprobleme als größter Themenbereich

13.01.2026

Rund 1,1 Millionen Euro: Um diese Summe ging es im vergangenen Jahr für niederösterreichische Konsumentinnen und Konsumenten, die sich an die AK Niederösterreich-Konsumentenberatung wandten.  

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© AK Niederösterreich
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Insgesamt suchten 49.154 Rat und Unterstützung bei der AK – zu Fragen rund um Wohnen und Mieten, Freizeitdienstleistungen und Digitalisierung, Banken und Versicherungen sowie zu allgemeinen Konsumentenschutz-Anliegen. "Diese Zahlen zeigen deutlich, wie groß der Beratungsbedarf ist und wie wichtig die AK als Anlaufstelle und als starke Interessenvertretung im Konsumentenschutz ist und bleibt“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. „Die AK steht ihren Mitgliedern zur Seite, wenn sie alleine nicht weiterkommen – sei es bei ungerechtfertigten Forderungen, unklaren Verträgen oder Problemen mit Unternehmen. Unser Ziel ist es, rasche und wirksame Lösungen zu erreichen.“ 

Das Jahr 2025 in Zahlen

Im vergangenen Jahr wandten sich mehr als 36.500 Konsumentinnen und Konsumenten telefonisch an die AK Niederösterreich, fast 3.500 nutzten das Angebot persönlicher Beratungsgespräche bei Sprechtagen in den Bezirksstellen. In fast 8.000 Fällen suchten Konsumenten schriftlich per E-Mail Unterstützung. In der überwiegenden Zahl der Anliegen konnte bereits durch Beratung eine Lösung erzielt werden. In fast 1.500 Fällen reichte die Beratung allein nicht aus und erst die direkte Intervention der AK-Experten bei den Unternehmen führte zur Lösung des Problems. „Die Anforderungen an die Konsumentenberatung verändern sich laufend – darauf hat die AK Niederösterreich auch im vergangenen Jahr mit einer gezielten Weiterentwicklung ihres Beratungsangebots reagiert“, sagt Mag Sandra Nowak, Leiterin der AK Niederösterreich-Konsumentenberatung. „Besonders wichtig war uns dabei stets, den direkten Kontakt zu unseren Mitgliedern zu suchen – etwa durch unsere bewährte Info-Aktion auf dem Flughafen Wien-Schwechat oder den Besuch von Messen, um direkt vor Ort beraten und informieren zu können.“ 

Top-Themen 2025

Insgesamt um die 11.500, also fast ein Viertel aller Anfragen des Jahres 2025, betrafen den Themenbereich Wohnen. Auf den Bereich „Freizeitdienstleistungen & Digitalisierung“ entfielen 2025 rund 8.100 Anfragen, dazu zählen Probleme rund um Urlaub/Flug/Reise, Handy, Internet und Streaming sowie Fallen der digitalen Welt. Alleine rund 1.300 Anfragen gingen rund um das Unternehmen 123-Transporter ein, das schließlich im Herbst Insolvenz anmeldete. 7.800 Anfragen entfielen im Jahr 2025 auf den Themenbereich Banken und Versicherungen, davon mit 3.000 mehr als ein Drittel auf das vorherrschende Thema Kreditbearbeitungsgebühre“. Rund 5.200 Anfragen betrafen im vergangenen Jahr den Bereich „Allgemeine Verbraucherprobleme“. Dazu zählen u.a. Probleme im stationären Handel ebenso wie im Online-Handel. Und auch die Anfragen zum Thema Energie rissen im Jahr 2025 nicht ab – 3.200 entfielen auf diesen Themenbereich. 

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