Toxisch!
Asbest-Schock! Greenpeace zeigt Burgenland-Politiker an
17.04.2026447 Personen bei Feuerwehr-Übung in verseuchtем Steinbruch - jetzt kracht es vor der Staatsanwaltschaft!
Skandal im Burgenland: Die Umweltorganisation Greenpeace hat Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) und die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt! Der Vorwurf ist happig: Bei einer Katastrophenschutzübung im Oktober 2025 sollen 447 Personen - darunter Feuerwehrkräfte aus dem Burgenland und Niederösterreich sowie Statisten - in einem asbestverseuchten Steinbruch in Pilgersdorf in Gefahr gebracht worden sein! Greenpeace-Sprecher Stefan Stadler macht klar: Die Übung in einem asbestbelasteten Steinbruch sei absolut unverantwortlich gewesen. Spätestens seit 2011 müsse die Asbestbelastung amtsbekannt sein! Wie oe24 berichtete, dürfte der Steinbruch regelrecht "asbestverseucht" gewesen sein.
Trainiert wurde DIREKT am Förderband!
Noch brisanter: Die Bergungsübungen fanden teilweise direkt am Förderband unter dem Steinbrecher statt - genau dort, wo normalerweise Gestein zermahlen wird! Auf Fotos der Übung ist laut Greenpeace zu sehen, dass die Kleidung der Einsatzkräfte stark kontaminiert war. Dadurch könnte Asbeststaub in Fahrzeuge und Innenräume verschleppt worden sein. Und das Schlimmste: Niemand trug eine Atemschutzmaske! Der Steinbruch ist seit Jänner 2026 wegen Asbestbelastung behördlich gesperrt.
Land kontert: Alles war genehmigt!
Das Land Burgenland wehrt sich vehement und weist die Vorwürfe aufs Schärfste zurück! Die Argumentation: Zum Zeitpunkt der Übung am 18. Oktober 2025 habe der Steinbruch über alle erforderlichen Genehmigungen verfügt. Keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung hätten vorgelegen. Erst einen Monat nach der Übung - am 19. November 2025 - seien bei Kontrollen Gesteinsproben entnommen worden. Die Laborergebnisse, die einen erhöhten Asbestanteil im tiefen Gestein zeigten, lagen erst Anfang 2026 vor. Daraufhin habe die BH den Steinbruch sofort gesperrt. Das Land sieht die Anzeige daher gelassen: Die Zeitabfolge beweise eindeutig, dass bei der Übung niemand von einer Gefährdung wissen konnte.
Dorner dreht den Spieß um - und droht mit GEGENANZEIGE!
Landesrat Dorner lässt sich das nicht gefallen! Aus seinem Büro heißt es zwar, man sehe der Staatsanwaltschaft gelassen entgegen - das Vorgehen von Greenpeace stoße aber auf großes Befremden. Und jetzt kommt der Hammer: Dorner behält sich vor, Greenpeace selbst wegen Verleumdung anzuzeigen! Wir bleiben an diesem "toxischen Thema" dran.