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Drama auf der Rax: Gruppe verläuft sich

18.03.2026

Ein Sonntagsausflug auf die Rax wurde zum Alptraum - und jetzt könnte es für die Verantwortliche richtig eng werden.Das war die Schicksalsentscheidung: Eine Routenänderung brachte alles ins Wanken. 

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© APA/ÖBRD NÖ/W
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Als die 13-köpfige Gruppe am frühen Vormittag aufbricht, ahnt noch niemand, was folgen wird. Doch gegen Mittag trifft die Tourenführerin nach einer Pause eine fatale Entscheidung: Sie ändert spontan die Route! Der neue Pfad - unbeschildert, kein Wegweiser weit und breit - ist laut Alpinpolizist Roland Groll "mit Schneeschuhen durchaus anspruchsvoll zu gehen". Die Tour verlängert sich dadurch erheblich. Und dann zieht auch noch dichter Nebel auf!

Gruppe spaltet sich: Drei kehren um – den Rest rettet nur der Notruf

© Scharfegger's Raxalpen Resort

Drei Teilnehmer haben genug - sie drehen um und gehen zurück. Doch für den Rest der Gruppe wird es mit einbrechender Dunkelheit immer brenzliger. Schließlich bleibt nur noch eine Option: NOTRUF! Die Rettungskräfte rücken aus - und können am Ende beide Gruppen heil bergen. Alle 13 Personen sind wohlauf. Die Ausrüstung war bei allen gut, die Erfahrungen in der Gruppe aber sehr unterschiedlich.

Jetzt kommt die Justiz: Droht der Tourenführerin ein Stafverfahren?

Das böse Erwachen kommt nach der Rettung: Die Alpinpolizei gibt den Fall an die Staatsanwaltschaft weiter! Geprüft wird, ob die Tourenführerin grob fahrlässig gehandelt hat. Für Alpinpolizist Groll ist die Sache klar: Die Gruppe hatte sich voll auf die Planung der Führerin verlassen - die Verantwortung liegt damit eindeutig bei ihr. Ob es zu einer Anklage kommt? 2025 könnte die Antwort folgen!