Ewiges Warten
Entschädigung für ÖBB Chaos auf Nordbahnstrecke
05.05.2026Ein Oberleitungsschaden zwischen Angern an der March und Gänserndorf hat am 3. Mai die Nordbahnstrecke lahm gelegt. Laut Fahrgästen gab es zu wenig Schienenersatzverkehr. Nach Angaben der ÖBB waren alle verfügbaren Busse im Einsatz, Betroffene sollen entschädigt werden.
25 Regional- und Fernverkehrszüge waren Sonntagnachmittag von der Streckensperre zwischen Angern an der March (Bezirk Gänserndorf) und Gänserndorf betroffen. "Sie sind zum Teil komplett ausgefallen oder kurz geführt worden“, sagt ÖBB Sprecher-Klaus Baumgartner. Insgesamt fünf Busse im Pendelverkehr wurden von den ÖBB als Schienenersatzverkehr organisiert.
ÖBB bietet Entschädigung
"Allerdings waren am 3. Mai nachmittags nicht mehr Busse in der Umgebung verfügbar“, argumentiert Baumgartner. Stundenlang mussten die Fahrgäste auf den Weitertransport warten. Die ÖBB bedauern den Vorfall und bieten Entschädigung an. „Natürlich gelten auch bei uns die europäischen Fahrgastrechte. So würde man bei einer 60-minütigen Verspätung 25 Prozent des Ticketpreises, bei mehr als 120 Minuten die Hälfte des Ticketpreises zurückbekommen“, sagt Baumgartner.
Komplexe Reparatur dauerte mehrere Stunden
Laut den ÖBB legte kurz nach Mittag ein Oberleitungsschaden die Bahnstrecke lahm. „Es musste die Oberleitung komplett erneuert werden. Die sehr komplexe Reparatur dauerte mehrere Stunden“, sagt Baumgartner. Gegen 20.00 Uhr wurde die Strecke wieder für den Bahnverkehr freigegeben.