Bluttat in NÖ

Erster Frauen-Mord 2020: Das ist der Tatverdächtige

16.01.2020

Schockierende Tat in Niederösterreich: Ein 50-jähriger Austro-Rumäne erstach seine Ehefrau – der gemeinsame 16-jährige Sohn der beiden alarmierte die Polizei. Sowohl er als auch seine 18-jährige Schwester werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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Ybbs. In Ybbs a. d. Donau (Bezirk Melk) ist am Mittwochabend die 42-jährige Mutter Gabriela P. Opfer einer grausamen Bluttat geworden. Aus bisher ungeklärter Ursache griff ihr Ehemann Nicolae T. (50) im Streit zum Messer und stach mehrmals in den Hals seiner Frau. Ersten Informationen zufolge verständigte der erst 16-jährige gemeinsame Sohn der beiden die Polizei. Er dürfte sich während der Horror-Tat im gemeinsamen Wohnhaus aufgehalten haben. Ob auch die Tochter (18) aus der ersten Ehe des Tatverdächtigen, die das Opfer jedoch wie eine leibliche Tochter behandelte, während der Bluttat ebenfalls anwesend war, ist derzeit nicht bekannt. Der 50-Jährige wurde kurz darauf von der Exekutive festgenommen – zu den genauen Tatumständen machte er jedoch keine Angaben. Laut Polizei schweigt der Austro-Rumäne "wie ein Grab".
 
© screenshot (facebook)
Das 42-jährige Mordopfer Gabriela P.

Such nach Motiv

Es gäbe oe24-Informationen nach Hinweise, dass das mögliche Tat-Motiv im Arbeitsumfeld der beiden zu suchen wäre. Ebenfalls bekannt wurde, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um den Bruder eines bekannten Fußballtrainers aus der Region handeln solle. Mehr dazu lesen Sie in der Freitags-Ausgabe von ÖSTERREICH.
 
 
Tatverdächtiger Nicolae T. (50)
 

Kinder bei Familie untergebracht

Der Sohn und die Tochter des Paares bei Familienmitgliedern untergebracht worden. Die Kinder- und Jugendhilfe nahm Kontakt auf, hieß es am Donnerstag auf APA-Anfrage aus dem Büro der zuständigen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).
 
"Sollte es Bedarf geben, werden wir entsprechende Maßnahmen setzen", kündigte ein Sprecher an. Die beiden Kinder des Paares sind 16 und 18 Jahre alt.
 
 
 

"Tiefe Betroffenheit" bei Bürgermeister

Der Ybbser Bürgermeister Alois Schroll (SPÖ) bekundigte seine "tiefe Betroffenheit". "Ich kenne die Familie und bin tief erschüttert", sagte der Stadtchef der APA. Die Anteilnahme der Gemeinde gelte den Kindern der getöteten 42 Jahre alten Frau.
 
 
 
"Ich war fast die ganze Nacht mit den Blaulichtorganisationen unterwegs und habe auch die Kinder gesehen", sagte der Bürgermeister. Dem Sohn und der Tochter der 42-Jährigen und des 50-jährigen Verdächtigen sicherte Schroll "jegliche Form der Unterstützung" zu.
 
 
 

Näheres folgt....
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