Kritik

FPÖ-Bors: „Polizeireform ist Anschlag auf Beamte und Sicherheit der Bürger“

30.01.2026

Laut FPÖ NÖ Sicherheitssprecher LAbg. Andreas Bors sei ÖVP Innenminister Karners Personaloffensive eine Mogelpackung mit lauter Verlierern.

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Die angebliche Personaloffensive des schwarzen Innenministers ist eine Mogelpackung zum Quadrat. Große Sprüche, aber keine einzige zusätzliche Planstelle für die Polizeiinspektionen (Anm.: wie etwa in Tulln per einstimmig beschlossener Resolution gefordert), die Polizisten haben weniger Freizeit am Wochenende, die Familien der Beamten leiden mit, unterm Strich drohen vielen Exekutivkräften Gehaltseinbußen von mehreren Hundert Euro. Und das alles soll sich positiv auf die Gesundheit unserer Exekutive und somit positiv auf die Sicherheit unserer Landsleute auswirken?“, wirft FPÖ Niederösterreich Sicherheitssprecher LAbg. Andreas Bors zur geplanten Reform des Dienstzeit-Managements (DZM) bei der Polizei auf. 

Sieht Grund der Reform im Sparzwang

„Und da können Karner und seine Parteisoldaten erzählen was sie wollen, diese Reform ist einzig dem Sparzwang geschuldet“, stellt Bors klar und ergänzt: „Aber Millionen Euro für eine App investieren.“ Die Testphase ist ab dem Frühjahr 2026 für den Bezirk Gänserndorf und weiteren Bezirken in Österreich geplant, ab 2027 schrittweise der Regelbetrieb.
„Diese Reform ist ein sicherheitspolitischer Bauchfleck, wodurch der Beruf des Polizisten nicht flexibler, familienfreundlicher und gesünder, sondern schlicht und einfach unattraktiver wird“, schließt der freiheitliche Sicherheitssprecher.