Unsere Interessen
FPÖ ortet Bauernsterben in "Mercosur, Ukraine-Beitritt und Brüsseler Wahnsinn“
02.04.2026Es ist ein Hilferuf für Österreichs Landwirtschaft: Bei einer dramatischen Pressekonferenz der FPÖ Niederösterreich in St. Pölten schlugen EU-Parlamentarier Roman Haider, NAbg. Peter Schmiedlechner und LAbg. Alexander Schnabel am Donnerstag Alarm.
Schmiedlechners und Schnabels Credo lautet: Unsere Bauern werden von EU und Bundesregierung im Stich gelassen – nur die FPÖ kämpft noch für sie!
Täglich sterben Betriebe – und niemanden juckt's!
Die Zahlen sind erschreckend: Nur noch knapp über 100.000 Betriebe gibt es in Österreich – ein historischer Tiefstand! Allein in Niederösterreich haben zwischen 2020 und 2023 insgesamt 2.900 Höfe aufgegeben. „Jeder Hof ist Teil unserer Identität", warnt LAbg. Schnabel. Doch Brüssel und die Bundesregierung? Laut FPÖ völlig gleichgültig!
Mercosur: Haider nennt es beim Namen – VERRAT!
Das geplante Mercosur-Abkommen bringt FPÖ-Europaparlamentarier Haider auf die Palme: „Lupenreiner Verrat an unseren Bauern!" Der Grund: Unsere Landwirte kämpfen mit strengsten Auflagen, werden kontrolliert und gegängelt – während die EU gleichzeitig den Markt für billige Südamerika-Produkte ohne vergleichbare Kontrollen öffnet!
Die Dimension ist gewaltig: 99.000 Tonnen Rindfleisch dürfen künftig zu Sonderzöllen in die EU – das entspricht der HALBEN Jahresproduktion Österreichs! Wie sollen da heimische Bauern noch mithalten?
Ukraine-Importe drücken Preise in den Keller!
Noch ein Hammer: Seit EU-Sonderregelungen für die Ukraine explodierten die Agrar-Importe von 7 auf fast 13 Milliarden Euro – in nur drei Jahren! Die Folge: Getreidepreise, die kaum noch die Kosten decken.
Zuckerrüben-Desaster
Die Agrana schließt Werke, Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Zudem gibt es massenhaft importierte Käfigeier mit Antibiotika-Rückständen, die unseren heimischen Standards nicht entsprechen.
FPÖ kündigt Offensive in ALLEN NÖ-Gemeinden an! Die Freiheitlichen wollen jetzt Druck machen: Im April, Mai und Juni sollen in allen niederösterreichischen Gemeinden Dringlichkeitsanträge eingebracht werden. „Wir stehen hinter unseren Land- und Forstwirten", verspricht Schnabel. Eines ist klar: Ohne unsere Bauern gibt es kein Essen auf dem Tisch – höchste Zeit, dass das auch in Brüssel ankommt, so die FPÖ NÖ im Fazit.