Erfolgsbilanz

Grande Finale für Europa Forum Wachau

22.05.2026

Das diesjährige Europa-Forum Wachau ist zu Ende gegangen – und es war das größte in der 30-jährigen Geschichte der Veranstaltung.

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© NLK Khittl
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Über 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mehr als 120 Referentinnen und Referenten und 40 Panels machten das Forum in der Wachau zur wichtigsten europapolitischen Bühne Österreichs. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zog eine klare Bilanz: "Europa ist nie fertig – Europa ist immer Aufgabe und Auftrag. Der Auftrag lautet heute mehr denn je, Europa neu zu denken – als Wirtschaftsraum, aber vor allem als Sicherheits- und Schutzprojekt."

Kanzler Stocker: "Friede keine Selbstverständlichkeit"

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Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wurde ebenfalls deutlich: Die Phase, in der man Frieden als selbstverständlich hingenommen habe, sei "leider vorbei" – es brauche jetzt ein wehrhaftes Österreich mit starker, gut ausgerüsteter Armee, eine handlungsfähige EU und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft.

Ex-NATO-Generalsekretär Rasmussen: "Allianz der Demokratien" 

Noch schärfer formulierte es Ex-NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen: Die alte europäische Sicherheitsordnung sei Geschichte und komme nicht zurück – er forderte eine "Allianz der Demokratien" rund um einen Kern aus sieben starken Partnern, darunter die EU, Großbritannien, Kanada und Japan. Europa müsse "nach außen Einigkeit zeigen und mit einer Stimme auftreten" – und deutlich mehr in seine Verteidigung investieren.

Fazit der Landeshauptfrau: "NÖ als Brückenbauer im Herzen Europas"

Für Mikl-Leitner steht fest: Das Forum beweise einmal mehr die Rolle Niederösterreichs als Brückenbauer im Herzen Europas – und das seit nunmehr drei Jahrzehnten.