Neuzulassungen

Hybride und Elektromobilität in NÖ auf Wachstumskurs

14.01.2026

Neuzulassungen in Niederösterreich liegen bis November 2025 deutlich über dem Vorjahr. „Gerade im ländlichen Raum zeigt sich, wie wichtig den Menschen ihr Fahrzeug ist“, sagt Wolfgang Schirak, Obmann des Fahrzeughandels in der WKNÖ. Die individuelle Mobilität muss laut Schirak leistbar bleiben.

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© David Schreiber
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Die Neuzulassungen in Österreich sind 2025 österreichweit auf fast 285.000 Fahrzeuge gestiegen, ein Plus von rund 12 Prozent. Das ist das Ergebnis der automotiven Marktzahlen des abgelaufenen Jahres in Österreich, die heute präsentiert wurden. Auch in Niederösterreich zeigt sich dieser Trend, hier gab es ein Plus von rund 15 Prozent: „Die Zulassungszahlen zeigen deutlich: Den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ist ihr Fahrzeug wichtig. Vor allem im ländlichen Raum sind sie darauf angewiesen“, erklärt Wolfgang Schirak, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ). „Österreich liegt im europäischen Vergleich auf Platz 2, was Steuern und Abgaben auf das eigene Auto betrifft. Im Schnitt fallen pro Fahrzeug und Jahr 2.678 Euro an. Deshalb ist es wichtig, dass individuelle Mobilität leistbar bleibt.“

Hybride stark nachgefragt – Elektroanteil steigt

Bei den Antriebsarten zeigt sich: Hybridfahrzeuge werden mittlerweile am häufigsten gekauft, gefolgt von Benzinern und Elektrofahrzeugen. „Gerade in einem Flächenbundesland wie Niederösterreich braucht es weiterhin ein Angebot an modernen, schadstoffarmen Fahrzeugen, zum Beispiel Plug-in-Hybriden, um die Mobilitätsbedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden optimal abdecken zu können“, betont Schirak. Auch der Anteil an Elektrofahrzeugen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Im Vergleich zum gesamten Vorjahr liegt er um rund 46 Prozent höher, Benzin-Hybridfahrzeuge erreichen ein Plus von rund 52 Prozent.

Politik gefordert – Rahmenbedingungen sichern

„Es braucht eine Politik, die die Transformation hin zur Elektromobilität weiter fördert, ohne dass die individuelle Mobilität eingeschränkt wird“, sagt Schirak. „Nur so kann gewährleistet werden, dass moderne Fahrzeuge in allen Regionen verfügbar bleiben und Mobilität für die Menschen vor Ort gesichert ist.“ Die Weichen für die Zukunft sind damit klar: „Technologieoffenheit, Ausbau der Infrastruktur für moderne Antriebe und faire Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Niederösterreich als Region mit nachhaltiger und leistbarer Mobilität zu stärken.“
 

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