Zusammenarbeit
IMC Krems und Haus der Barmherzigkeit kooperieren bei Langzeitpflege
16.02.2026IMC Krems und Haus der Barmherzigkeit vertiefen ihre Zusammenarbeit, um Pflegeausbildung und Forschung enger mit der Praxis zu verbinden.
Mit Februar gehen das IMC Krems und das Haus der Barmherzigkeit eine strategische Partnerschaft ein. Im Bereich der Langzeitpflege arbeiten beide Institutionen künftig noch enger zusammen. Geplant sind gemeinsame Initiativen insbesondere bei Forschungsprojekten, in der Umsetzung von Studienprogrammen und bei der Stärkung des Pflegeberufs. Ziel der Kooperation ist es, vorhandene Pflegeexpertise zu bündeln und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Pflegeversorgung in Niederösterreich zu leisten.
Qualitätsgewinn in der Langzeitpflege
Die langjährige Zusammenarbeit des IMC Krems und des Haus der Barmherzigkeit bei der Durchführung des Bachelorstudiums für Gesundheits- und Krankenpflege wird nun durch eine Kooperation weiter vertieft. „Unsere Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren von Qualität geprägt. Die Studierenden und Absolventinnen und Absolventen des IMC Krems profitieren immens von Praktika und Schulungen im Haus der Barmherzigkeit, zudem stehen die gemeinsame Forschung und Projekte im Fokus der Kooperation“, so Markus Golla, Institutsleitung Pflegewissenschaften und Studiengangsleitung von Gesundheits- und Krankenpflege am IMC Krems.
„Die professionelle Ausbildung und Forschung auf höchstem Niveau sind zentrale Voraussetzungen, um dem Qualitätsanspruch in der Pflege gerecht zu werden“, betont Markus Mattersberger, Geschäftsführer der Haus der Barmherzigkeit Pflegeheime Niederösterreich. Vor diesem Hintergrund betont Mattersberger weiter: „Die Partnerschaft mit dem IMC Krems ist ein wichtiger Meilenstein, um den Austausch zwischen Theorie und Praxis in der Langzeitpflege zu vertiefen.“
Bereicherung für Ausbildung und Forschung
Ziel der neuen Partnerschaft ist es, die Studienprogramme im Bereich der Langzeitpflege gezielt durch Erkenntnisse aus der Praxis weiterzuentwickeln, um Studierende gut auf ihren zukünftigen Berufsweg vorzubereiten. Gleichzeitig soll der Wissenstransfer aus der angewandten Forschung in den Pflegealltag gestärkt werden. Die Kooperation eröffnet zudem neue Forschungsperspektiven, die sich noch stärker an den Bedürfnissen von Menschen mit chronischen Erkrankungen und an den Anforderungen der Mitarbeiter*innen in Pflegeberufen orientieren.
Ein weiteres zentrales Ziel ist es, das Berufsfeld der Langzeitpflege attraktiver zu gestalten und mehr Menschen für den sinnstiftenden Beruf zu gewinnen. „Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, das Bild eines modernen und vielseitigen Pflegeberufs zu vermitteln und ihn für Studierende sowie Interessent*innen konkret erlebbar zu machen“, betont Mattersberger.