145-Mio.-Projekt

Jahrhundertprojekt Donaubrücke Stein-Mautern kommt

17.03.2026

Die Niederösterreichische Landesregierung hat heute den nächsten Schritt für das Jahrhundertprojekt „Donaubrücke Stein-Mautern“ gesetzt: Die Vorlage zur grundsätzlichen Genehmigung wird nun dem NÖ Landtag übermittelt.  

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Das Land Niederösterreich trägt die Erhaltungspflicht für die 130 Jahre alte denkmalgeschützte Brücke. Im Rahmen des Gesamtprojekts werden das 376 Meter lange Stahltragwerk sowie der Unterbau unter Einhaltung der Vorgaben des Denkmalschutzes und des UNESCO-Weltkulturerbes umfassend saniert.

Für die Gesamtbaukosten von 145 Millionen Euro bedarf es der Sicherung finanzieller Mittel bis 2033, die im Rahmen der Budgethoheit dem Landtag zukommt. In den Wochen nach Ostern findet die halbjährliche Brückenüberprüfung statt. Dabei wird entschieden, unter welchen Rahmenbedingungen die Donaubrücke für den Verkehr freigegeben werden kann. Entscheidend ist die Verkehrssicherheit.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit der Generalsanierung der Donaubrücke Stein–Mautern stellen wir sicher, dass die Menschen, Betriebe und Gemeinden in der Region auch in den kommenden Jahrzehnten auf eine sichere und leistungsfähige Verbindung über die Donau vertrauen können. Gleichzeitig sorgen wir mit der Ersatzbrücke dafür, dass Mobilität und Wirtschaftskraft in der Region während der Bauphase möglichst wenig beeinträchtigt werden." 

Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Die Zusicherung des Budgets ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir das Jahrhundertprojekt Schritt für Schritt und effektiv umsetzen können. An den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes kommen wir nicht vorbei. Der Projektzeitplan ist an die Ausschreibung der Ersatzbrücke sowie den Neubau der anprallsicheren Strompfeiler gebunden.“

Um den Verkehr während der Hauptbauarbeiten in der Region aufrechtzuerhalten, wird eine Ersatzbrücke errichtet. Diese dient als direkte Donauquerung und Umleitungsstrecke, während die Bestandsbrücke unter einer Totalsperre umfassend saniert wird. Die Verkehrsfreigabe der Ersatzbrücke ist für 2028 vorgesehen, während die umfassende Sanierung der Bestandsbrücke insgesamt vier Jahre (2028 bis 2032) in Anspruch nehmen wird.

„Unser Auftrag ist es, eine sichere und leistungsfähige Donauquerung für Pendler, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus für die nächsten 100 Jahre sicherzustellen. Genau das setzen wir um“, so Landbauer.

„Wir schaffen eine Donauquerung, die den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht wird. Auch in Zeiten knapper öffentlicher Budgets setzen wir dieses Projekt Schritt für Schritt verlässlich und konsequent um – im Interesse der Menschen und des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, so Mikl-Leitner.