Große Dürre
Katastrophen-Dürre! Niederösterreichs Bauern schreien um Hilfe
06.05.2026
Rekord-Trockenheit vernichtet Ernte – und Regen ist keiner in Sicht!
Österreich verdurstet – und die Bauern zahlen die Rechnung! Die extreme Trockenheit im März und April trifft die Landwirtschaft mit voller Wucht. Besonders Niederösterreich ist laut Landwirtschaftskammer schwer betroffen. Und das Schlimmste: Besserung ist nicht in Sicht!
Historische Dürre – schlimmer war es kaum!
Die Zahlen sind erschreckend: Laut Geosphere-Auswertung verliefen seit 1858 nur vier Aprilmonate trockener als heuer! Ausgerechnet jetzt, wo die Frühjahrssaaten keimen und wachsen sollen, fehlt der Regen komplett. Mais, Zuckerrüben – kaum Wachstum möglich. Der Boden ist ausgedörrt.
Kammer-Präsident schlägt Alarm
Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger macht keinen Hehl aus der Dramatik der Lage: Ohne "ordentlichen Regen" in den nächsten zwei Wochen drohen deutliche Ertragseinbußen – bei Wintergetreide, Mais, Soja und im Grünland. Die Bauern warten – aber die Wetterprognosen machen wenig Hoffnung.
Rüsselkäfer-Alarm bei den Rübenbauern
Als wäre die Dürre nicht genug: Die Trockenheit befeuert auch noch die Rüsselkäfer-Plage, die die Zuckerrüben auffrisst! Markus Schöberl vom Rübenbauerbund gibt sich vorsichtig optimistisch – wenn im Juni genug Regen falle, sei die Ernte "großteils nicht in Gefahr". Ein großes Wenn!
Rinder- und Milchbauern ohne Futter
Die Dürre im Grünland trifft auch die Viehwirtschaft brutal: Den Rinder- und Milchbauern droht Futtermangel. Einzig Spargelbauern und Winzer können vorerst aufatmen – Tiefwurzler und Spargelfelder kommen mit der Trockenheit noch zurecht.
Niedrige Preise, hohe Kosten – die Bauern bluten
Das wahre Drama: Trotz drohender Ernteausfälle bleiben die Erzeugerpreise für Weizen und Kartoffeln im Keller – weil die Vorjahresernte gut war. Gleichzeitig explodieren die Kosten für Sprit und Düngemittel wegen des Iran-Kriegs. Die Bauern sitzen in der Zange – von oben kein Regen, von unten keine Preise! Österreichs und vor allem Niederösterreichs Landwirtschaft steht unter Extremdruck – die Politik muss jetzt handeln.