Maroniernte
Kilb als Maroni-Paradies Niederösterreichs
30.09.2025Die Maroniernte hat begonnen. In Niederösterreichs größtem Maronibetrieb in Kilb (Bezirk Melk) werden derzeit die Früchte von mehr als 1.000 Bäumen auf einer Fläche von 9,5 Hektar geerntet.
Üblicherweise fallen Ende September die Maroni von den Bäumen. "Zirka 80 bis 90 Prozent davon sind geöffnet. Bei den restlichen zehn bis 15 Prozent sagen wir immer, wir müssen Geburtshilfe leisten“, erzählt Maronibauer Christian Roitner, der seit 2006 in Kilb Maroni anbaut. Fünf Familienmitglieder sammeln die herabgefallenen Maroni gemeinsam ein. Danach geht es zur Sortierung, dabei werden die Früchte der Edelkastanie in drei Größen sortiert. "Manche gehen dann gleich in den Frischverzehr“, so Roitner. Der Rest wird in ein Wasserbad gelegt, dabei werden die schlechten Früchte abgeschöpft. Danach kommen die guten Maroni zur Trocknung in den Kühlraum.
So werden Maroni gekocht
Maroni sind sehr gesund, erklärt Roitner. "Sie haben sehr viele Vitamine, speziell aus der Vitamin-B-Gruppe. Diese sind gut für das Nervensystem.“ Außerdem seien die Früchte glutenfrei, basisch und "somit auch für Allergiker“ essbar. Weiters entsäuern sie den Körper und geben zwischendurch Kraft. Roitner rät, schon beim Kauf darauf zu achten, "dass die Früchte frisch sind, dass man sie nicht eindrücken kann und dass sie nicht ausgetrocknet sind“. Will man die Maroni zubereiten, solle man sie zunächst einschneiden und erst dann in den Backofen geben, wenn er bereits vorgeheizt ist. Guten Appetit!