Endlich

Klimaticket künftig nun auch analog in Ostregion NÖs erhältlich

05.05.2026

Kein Onlinezwang mehr: NÖ Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) zeigt Verständnis für aktuelle Kritik am eingeschränkten Zugang zum regionalen Klimaticket. Josef Hager, Bundesobmann-Stellvertreter der Pendlerinitiative Österreich, forderte Landbauer davor zum Handeln auf. 

Zur Vollversion des Artikels
 
Zur Vollversion des Artikels

"Es ist zu begrüßen, dass Landbauer nun reagiert und seiner Verantwortung nachkommt. Künftig wird es möglich sein, das Klimaticket für die Ostregion auch an Bahnschaltern in NÖ zu beantragen. Das ist ein wichtiger Schritt und zeigt klar: Einsatz für die Pendlerinnen und Pendler zahlt sich aus“, betont Hager. Besonders positiv bewertet die Pendlerinitiative auch die Verlängerung der Spritpreisbremse – eine weitere zentrale Forderung, die aufgegriffen wurde. "Diese Maßnahme bringt eine spürbare Entlastung für viele Pendlerinnen und Pendler im Alltag“, so Hager.

Unkompliziert analog wie online

„Es kann nicht sein, dass man im Jahr 2026 für ein regionales Klimaticket nach Wien fahren muss. Das ist nicht unser Anspruch an ein modernes, bürgernahes Verkehrssystem. Gerade viele ältere Menschen sind auf persönliche Beratung angewiesen und dürfen nicht durch rein digitale Angebote ausgeschlossen werden. Ein Pensionist aus dem Waldviertel darf nicht gezwungen sein, zuerst eine Reise nach Wien anzutreten, nur um sich ein Ticket zu kaufen. Unser Ziel ist klar: Wer in NÖ lebt, muss sein Ticket auch unkompliziert in Niederösterreich bekommen können, online genauso wie am Schalter“, so Landbauer.