Glatteisgefahr

Knapp 100.000 Arbeitsstunden: NÖ Straßendienst für sichere Straßen im Dauereinsatz

12.01.2026

Seit dem Jahreswechsel haben landesweite Schneefälle wiederholt zu intensiven Räum- und Streueinsätzen geführt. Anhaltend kalte Temperaturen mit häufigen Frost- und Dauerfrostlagen sorgten in Verbindung mit starkem Wind immer wieder für Schneeverwehungen.

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© NÖ Straßendienst
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Der NÖ Straßendienst reagierte darauf mit flächendeckenden Winterdiensteinsätzen. „Allein von 1. bis 12. Jänner 2026 wurden rund 16.800 Tonnen Salz und 41.500 Tonnen Splitt ausgebracht sowie insgesamt 97.500 Arbeitsstunden für Räum- und Streuarbeiten geleistet. Die Kollegen des NÖ Straßendienstes geben alles, damit auch unter schwierigsten Wetterbedingungen die Sicherheit auf Niederösterreichs Landesstraßen gewährleistet ist“, bedankt sich Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) für die unermüdlichen Einsatzstunden.

© Büro LH-Stv, Udo Landbauer

Vorsicht: Glatteisgefahr

Für die Morgen- und Vormittagsstunden des 13. Jänner 2026, ebenso wie für die Nacht auf 14. Jänner 2026, rechnet der NÖ Straßendienst mit erhöhter Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen. Es wird daher auch weiterhin zu besonderer Vorsicht geraten. Der NÖ Straßendienst sei jedenfalls bestens gerüstet und reagiere vorausschauend auf die aktuellen Wetterprognosen. Mit moderner, effizienter und umweltschonender Streutechnik sowie klaren Einsatzplänen werde auch in den kommenden Tagen alles darangesetzt, die Verkehrssicherheit auf Niederösterreichs Landesstraßen sicherzustellen.

Nachhaltige Streutechnik

Im Winterdiensteinsatz setzt der NÖ Straßendienst grundsätzlich auf Feuchtsalzstreuung. Der besondere Vorteil dieser Technik liegt in einer besseren Haftung und gleichmäßigeren Verteilung der Streumittel auf der Fahrbahn sowie dem rascheren Einsetzen einer Tauwirkung. Zudem kann die Verkehrssicherheit durch vorbeugende Salzstreuung, auch auf trockener Straße vor Niederschlagsereignissen und vor zu erwartender Reifbildung, wesentlich erhöht werden. Die Methode hilft, ein Festfrieren von Schnee bzw. die Eisbildung auf der Fahrbahn zu verhindern, was bei nachfolgenden Umläufen wiederum Auftausalz einspart.

  

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