Wiener Neustadt
"Luisa geht schwimmen": Mädchen- und Frauen-Hilfsangebot in Aqua Nova
12.01.2026Die Stadt Wiener Neustadt setzt mit dem Hilfsangebot "Ist Luisa da?“ ein wichtiges Zeichen in Richtung Sicherheit für Mädchen und Frauen, die sich in Belästigungssituationen befinden.
Mit "Luisa geht schwimmen“ wird das Angebot nun auch auf die "Aqua Nova“ ausgeweitet. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Projekt mit den Vereinen "wendepunkt“ und "Jugend & Kultur“, dem Stadtpolizeikommando und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Erlebnisfreibads.
"Sexuelle Belästigung darf in Wiener Neustadt keinen Platz haben, vor allem nicht in unseren Schwimmbädern – immerhin sollen sie Orte zum Wohlfühlen sein. Die Ausweitung des Hilfsangebots in unserer 'Aqua Nova‘ mit 'Luisa geht schwimmen‘ ist ein wichtiger Schritt in die Richtung der Sicherheit für Mädchen und Frauen, die sich in der 'Aqua Nova‘ durch Personen unwohl oder gar belästigt fühlen. Durch die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird in diesen Situationen schnell und diskret geholfen“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) und Erste Vizebürgermeisterin, Frauenstadträtin Erika Buchinger.
"Ist Luisa da?“
Mit der Frage "Ist Luisa da?“ bekommen Mädchen und Frauen diskret und schnell Hilfe von den geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So werden beispielsweise Freunde verständigt oder Sachen vom Platz geholt. Wenn notwendig wird auch die Polizei verständigt. Das Hilfsangebot für die Nachtgastronomie gibt es seit 2023, insgesamt sind zwölf Lokale mit dabei. 2024 kamen die Bibliothek im Zentrum und der FH City Campus dazu. "Ist Luisa da?“ ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Wiener Neustadt mit den Vereinen "wendepunkt“ und „Jugend & Kultur“, dem Stadtpolizeikommando und der Wirtschaftskammer (bei Nachtgastronomie). Ansprechpartner ist seitens des Magistrats der Stadt Wiener Neustadt das Sozialservice unter 0 26 22 / 373 – 709 oder per Email an frauen@wiener-neustadt.at.
Umgehende Kritik bzw. Bemerkung der FPÖ NÖ
LAbg. StR Phillip Gerstenmayer kommentierte die Aussendung der Stadt Wiener Neustadt dahingehend: "Grundsätzlich sind Angebote für junge Frauen gegen sexuelle Gewalt natürlich begrüßenswert. Man darf aber nie vergessen, warum sich junge Frauen und Mädchen in Schwimmbäder nicht mehr sicher fühlen können seit 2015. Daran ist primär die ungezügelte Willkommenskultur der Einheitspartei schuld. Ich erinnere nur an die Vorfälle im Freibad Traiskirchen, in Horn oder in Wiener Bädern. Die Verdächtigen waren allesamt keine Inländer.“