Kunst und Kultur
Museumstag 2026 stellt NÖ-Häuser ins Rampenlicht
17.05.2026LH Mikl-Leitner: "Museen bewahren nicht nur Geschichte - sie schaffen Räume für Begegnung, Verständnis und Zusammenhalt."
Am 18. Mai begehen Museen auf der ganzen Welt den Internationalen Museumstag. Das Motto heuer lautet: "Museums Uniting a Divided World". Auch Niederösterreichs Museen wollen an diesem Tage wieder einmal zeigen, wie sehr Kultur die Menschen verbinden kann. Ob Stadtmuseum, Stift, Gedenkstätte oder kleine regionale Sammlung: Geschichte wird überall greifbar!
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont aus diesem Anlass die Bedeutung der niederösterreichischen Museumslandschaft: "Niederösterreich verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an Museen, Sammlungen und Ausstellungshäusern. Über 700 Museen und Sammlungen, rund 15.000 ehrenamtlich Engagierte sowie mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jährlich bei Fortbildungen zeigen, wie tief die Museumsarbeit in unserem Land verankert ist. Diese Vielfalt ist ein großer Schatz – kulturell, gesellschaftlich und für unsere Regionen. Sie entspricht ganz zentral unserer Kulturstrategie: das kulturelle Erbe zu bewahren, Kunst und Kultur gemeinsam zu leben und möglichst vielen Menschen Zugang zu Wissen, Erinnerung und kultureller Teilhabe zu ermöglichen."
80-jähriges Bestehen von ICOM
Das Land Niederösterreich unterstützt mit dem Museumsmanagement Niederösterreich sowie den Ausstellungsbetrieben der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft zentrale Strukturen, die den Museen und Ausbildungshäusern mit Beratung, Weiterbildung, Qualitätsentwicklung und Vernetzung der Museen und Ausbildungshäuser zur Seite stehen. Diese Unterstützung ermöglicht es den Museen, aktuelle gesellschaftliche Fragen aufzugreifen, neue Vermittlungsformen zu entwickeln und sich fachlich wie organisatorisch weiterzuentwickeln.
In diesem Jahr fällt der Museumstag übrigens mit dem 80‑Jahr‑Jubiläum von ICOM zusammen. Seit 2020 orientiert sich der Aktionstag an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Im Fokus stehen heuer die globalen Ziele "Weniger Ungleichheiten", "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" sowie "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele".