Schattenwirtschaft

Niederösterreicher pfuschen heuer um 4,8 Milliarden Euro

15.02.2026

Der Pfusch feiert in Niederösterreich fröhliche Urständ.  

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Nach Berechnungen von Prof. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Johannes Kepler Universität Linz wird in Niederösterreich heuer um den Rekordbetrag von 4,78 Milliarden Euro schwarz gearbeitet. Das sind um 210 Millionen Euro oder 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr, gibt Schneider dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage bekannt.

Am meisten schwarz gearbeitet wird in Niederösterreich traditionell am Bau und im Baunebengewerbe. Laut Schneider macht dieser größte Brocken landesweit mehr als 1,86 Milliarden Euro aus. Kräftig gepfuscht wird auch im Friseurgewerbe und bei den sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen, wie Babysitten und Nachhilfestunden, auf die in Niederösterreich zusammengerechnet 812 Millionen Euro entfallen. Auf jeweils 765 Millionen Euro kommt die Schattenwirtschaft in Niederösterreich bei Gewerbe- und Industriebetrieben sowie in Hotels und Gaststätten.

In der Unterhaltungs- und Vergnügungsbranche wird zwischen Enns und Leitha um 573 Millionen Euro gepfuscht.