Familienumfeld
NÖ hat im Unterschied zu anderen Bundesländern KEIN Problem mit Elementarpädagogik
22.01.2026Während Medienberichte in den vergangenen Wochen auf massive Personalengpässe in der Elementarpädagogik in mehreren Bundesländern hingewiesen haben, zeigt sich in Niederösterreich ein gänzlich anderes Bild: Alle Stellen in den NÖ Landeskindergärten sind besetzt.
Am 24. Jänner, dem internationalen Tag der Bildung, sowie anlässlich des Tags der Elementarpädagogik rückt Niederösterreich die frühkindliche Bildung in den Mittelpunkt. Rund 5.000 Elementarpädagogen sind in den 3.592 Kindergartengruppen in Niederösterreich im Einsatz, darüber hinaus garantieren rund 600 Springerinnen die hohe Qualität an Betreuungs- und Bildungsarbeit für die Kinder im Fall von Krankheiten von Kolleginnen und Kollegen. "Damit bietet Niederösterreich Kindern, Eltern und Gemeinden Stabilität, Verlässlichkeit und hohe pädagogische Qualität. Die Elementarpädagogik ist das Fundament unseres gesamten Bildungssystems. Sie entscheidet darüber, wie gut Kinder gefördert, begleitet und auf ihren weiteren Bildungsweg vorbereitet werden. Dass wir in Niederösterreich keine Personalnot haben, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langfristigen, verantwortungsvollen Politik“, betont Bildungs- und Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP).
Niederösterreich nimmt bundesweit eine Sonderstellung ein: Das Land ist Dienstgeber aller Leiterinnen und Leiter, aller Elementarpädagoginnen und -pädagogen, der inklusiven Elementarpädagoginnen und -pädagogen sowie der interkulturellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den NÖ Landeskindergärten. Gleichzeitig trägt das Land die gesamten Personalkosten – in einer Höhe von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr. Diese klare Zuständigkeit schafft Planungssicherheit, faire Rahmenbedingungen und attraktive Arbeitsplätze. Parallel dazu investiert Niederösterreich konsequent in die Aus- und Weiterbildung der Pädagoginnen und Pädagogen. Laufende Qualifizierungsangebote, gezielte Fortbildungsprogramme und die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte stellen sicher, dass die hohe Qualität in den Landeskindergärten langfristig gesichert bleibt. "Gut ausgebildete, motivierte Pädagoginnen und Pädagogen sind der Schlüssel für beste Zukunft unserer Kinder“, so Teschl-Hofmeister.
"Täglich weit mehr als Betreuung"
Elementarpädagoginnen und -pädagogen leisten täglich weit mehr als Betreuung: Sie begleiten Kinder in einer entscheidenden Lebensphase, fördern ihre sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten und legen damit das Fundament für Bildungsbiografien und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit großem Engagement, hoher fachlicher Kompetenz und viel persönlichem Einsatz schaffen sie Orte der Geborgenheit, der Neugier und des Lernens.
Teschl-Hofmeister: "aufrichtiger Dank und unsere Anerkennung"
"Die Arbeit unserer Elementarpädagoginnen und -pädagogen ist von unschätzbarem Wert – für jedes einzelne Kind, für die Familien und für unsere gesamte Gesellschaft. Sie übernehmen Verantwortung, geben Orientierung und schenken Vertrauen. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und unsere Anerkennung“, betont Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Landesobfrau des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB).
"Tragende Säule unseres Bildungssystems"
Auch der Obmann der Landespersonalvertretung und NÖAAB-Obfrau-Stellvertreter Hans Zöhling unterstreicht die Bedeutung ihres Einsatzes: "Gerade im Landesdienst zeigt sich täglich, mit wie viel Professionalität und Herz unsere Elementarpädagoginnen und -pädagogen ihren Beruf ausüben. Sie sind eine tragende Säule unseres Bildungssystems. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihre Anliegen ernst zu nehmen und gute Rahmenbedingungen für ihre wertvolle Arbeit sicherzustellen.“
"Der Tag der Elementarpädagogik ist Anlass, innezuhalten und Danke zu sagen – für die Geduld, die Fürsorge, die Fachlichkeit und den unermüdlichen Einsatz aller Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen in Niederösterreich. Ihre Arbeit prägt unserer Land – jeden Tag aufs Neue – für die beste Zukunft unserer Kinder,“ so Teschl-Hofmeister und Zöhling abschließend.