Regionalbus
NÖVOG: Busausschreibung muss wiederholt werden
22.01.2026Eine Ausschreibung für einen neuen Busbetrieb im westlichen Weinviertel ist vom Landesverwaltungsgericht am Dienstag für nichtig erklärt worden. Die zuständige NÖVOG bestätigt die Entscheidung. Laut Gericht muss die Ausschreibung wiederholt werden.
In der Region mit insgesamt etwa 70 Gemeinden und mehr als 200.000 Einwohnern sollen künftig Regionalbusse in Kombination mit Anrufsammeltaxis unterwegs sein. Die Taxis werden laut dem Unternehmen flächendeckend verfügbar sein. Das laut NÖVOG beste Angebot bekam den Zuschlag. Dieser wurde aber von einem unterlegenen Bieter angefochten.
Dokumentation und die Zuschlagsentscheidung nicht annehmbar
Das Landesverwaltungsgericht hat die Entscheidung der NÖVOG aus formalen Gründen für nichtig erklärt. Beanstandet werden die Dokumentation und die Zuschlagsentscheidung, heißt es von Seiten des Gerichts. Das Urteil wurde am Dienstag mündlich verlautbart. Ein Protokoll werde derzeit erstellt, heißt es. Die NÖVOG will nun alle Angebote noch einmal bewerten, das Verfahren dokumentieren und das Projekt erneut vergeben. Bis dahin werde der Busbetrieb vom derzeitigen Busunternehmer weitergeführt, heißt es.
Hergovich mit Kritik an NÖVOG und Landbauer
SPÖ-Niederösterreich-Vorsitzender Sven Hergovich spricht von einer „Blamage“ für die NÖVOG und den zuständigen Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ). Dieser habe der NÖVOG einen zusätzlichen Vorstand genehmigt, trotzdem könne das Unternehmen seine Aufgabe nicht erfüllen.