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ÖBB-Lehrlingspaket für 300 zusätzliche Lehrlinge präsentiert
13.01.2026Im September 2025 konnten die ÖBB einen neuen Rekord feiern: 760 neue Lehrlinge, davon 25 Prozent weiblich, begannen ihre Lehre bei den Bundesbahnen. Das waren um 100 mehr als ursprünglich geplant und in den vergangenen Jahren üblich.
Ermöglicht wird dies durch ein eigens geschnürtes ÖBB Lehrlingspaket für die Jahre 2025, 2026 und 2027, das jetzt in der ÖBB Lehrwerkstätte St. Pölten von Infrastrukturminister Peter Hanke und Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) sowie dem ÖBB Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä und dem ÖBB Konzernbetriebsratsvorsitzenden Roman Hebenstreit präsentiert wurde. Grund für diese Aufstockung ist der anhaltende Fachkräftebedarf aufgrund des Generationenwandels, in dem sich die ÖBB befinden.
Mehr Mittel für Lehrlinge
Das heute präsentierte Lehrlingspaket umfasst ein vom Mobilitätsministerium zusätzlich zur Verfügung gestelltes Volumen von rd. 5 Mio. Euro. Damit wurden und werden die ÖBB-Lehrwerkstätten in Wien, Graz, St. Pölten und Linz ausgebaut und adaptiert. Weiters fließen diese Mittel in das Lehrlingseinkommen, Arbeits- und Lernmittel, Arbeitskleidung, Schutzausrüstung für die zusätzlichen Lehrlinge und in Ausgaben für zusätzliche Lehrlingsausbilder (Gehalt, Arbeitsmittel, Arbeitskleidung). Auf dieser Basis können die ÖBB in den Jahren 2025, 2026 und 2027 jedes Jahr um 100 Lehrlinge mehr aufnehmen als ursprünglich geplant. Aktuell sind bei den ÖBB rd. 2.300 Jugendliche konzernweit in Ausbildung. Die ÖBB sind damit einer der größten Lehrlingsausbilder in Österreich und bei der technischen Ausbildung sogar die klare Nummer 1.
Lehre als Erfolgsmodell
Arbeitsministerin Korinna Schumann: „Die Lehre ist ein österreichisches Erfolgsmodell und ein wesentlicher Schlüssel gegen den Fachkräftemangel. Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, fördern jene Qualifikationen, die sie heute und in Zukunft benötigen. Mit einer Lehre starten junge Menschen erfolgreich in ihre berufliche Zukunft. Das Lehrlingspaket des Mobilitätsministeriums ist ein wichtiger Beitrag für den Arbeitsmarkt und sorgt dafür, dass die Fachkräfte von morgen ausgebildet werden.“ Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit sagt: „Österreich hat keine Bodenschätze – unser wichtigster Rohstoff sind die Menschen. Fachkräfte fallen nicht vom Himmel, sie müssen ausgebildet werden: durch Unternehmen, die Verantwortung für die nächste Generation übernehmen und konsequent in Lehre, Ausbilder und Infrastruktur investieren. Die ÖBB gehen diesen Weg seit Jahren – und zeigen, dass Ausbildung Zukunftsperspektiven schafft und zugleich wirtschaftlichen Erfolg sichert. Diesem Vorbild sollten andere Betriebe folgen“.