Wegen Fahrlässigkeit

Polizei ermittelt nach Skiunfall gegen Liftwart

18.01.2009

Ein kleines Mädchen wurde vom Schlepper mitgerissen und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Liftwart will nichts bemerkt haben.

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© sxc
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Zu einem schlimmen Skiunfall ist es im Gebiet Lackenhof am Ötscher im Bezirk Scheibbs gekommen. Eine Neunjährige wurde am Samstag beim Ausstieg aus einem Schlepplift schwer verletzt. Laut Polizei bemerkte der Liftwart nicht, dass sich der Bügel im Anorak des Mädchens verhängte. Das Kind wurde in die Höhe gehoben und stürzte auf die Piste, wobei es schwere Verletzungen erlitt. Gegen den Mann werden nun Erhebungen wegen des Verdachtes der Fahrlässigkeit geführt.

Rippenbrüche, innere Verletzungen
Das Mädchen hatte einen Schlepplift der Fuchswaldlifte genommen und war damit alleine bergwärts gefahren. Beim Ausstieg wollte sie die Spur nach rechts verlassen, als sich der Bügel im Anorak verhängte. Das Kind wurde in der Folge mitgeschleift und danach vom Liftbügel in die Höhe gehoben. In vier Metern Höhe blieb der Bügel hängen, durch den weiterlaufenden Schlepplift riss das Seil und das Mädchen stürzte auf die Piste. Die Niederösterreicherin trug Blessuren im Gesicht, innere Verletzungen und eine Rippenfraktur davon. Die Schülerin wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Scheibbs gebracht.

Liftwart merkte nichts
Der Liftwart gab an, den Vorfall nicht bemerkt zu haben. Dadurch habe er den Lift auch nicht abgestellt. Gegen den Mann werden nun Erhebungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung geführt.

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