Infrastruktur

Radwege-Ausbau in NÖ wird weiter vorangetrieben

05.05.2026

Neun NÖ Gemeinden wurden aus den Mitteln der Bedarfszuweisungen insgesamt 426.799,91 Euro zur Errichtung von Radverkehrsanlagen bewilligt. Das hat die NÖ Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. 

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© APA/HARALD SCHAFFER
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"Mit diesen Investitionen treiben wir den Ausbau der Rad-Infrastruktur konsequent voran. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, zur Lebensqualität und zum Klimaschutz in NÖ – und damit zur besten Zukunft unserer Kinder“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Projekte werden schon umgesetzt

Anhand konkreter Projekte zeigt sich die Wirkung dieser Förderung: So erhält die Marktgemeinde Vitis 81.778,93 Euro für die Errichtung einer Geh- und Radwegbrücke über den Jaudlingbach. In Deutsch-Wagram wird der Geh- und Radweg im Bereich der Landesstraße L13 bis zum Bahnhof mit 203.060,45 Euro unterstützt. Für den Ausbau des Geh- und Radwegs entlang der Landesstraße L11 zwischen Waidendorf und Dürnkrut werden 74.630,70 Euro bereitgestellt. Auch in Allhartsberg wird mit 63.134,04 Euro der Geh- und Radweg im Bereich der Landesstraße L92 zwischen Kröllendorf und Hiesbach gefördert.

Alltagsradeln und Attraktivitätsfaktor

"Gerade für das Alltagsradeln – etwa am Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Bahnhof – sind sichere und gut ausgebaute Verbindungen entscheidend. Genau hier setzen wir an“, so Mikl-Leitner. Gleichzeitig werde damit auch die Attraktivität NÖs als Radland weiter gestärkt – sowohl für Einheimische als auch für Gäste. Die Mittel stammen aus den Bedarfszuweisungen und unterstützen die Gemeinden gezielt bei der Umsetzung ihrer Infrastrukturprojekte.