Ernüchternde Bilanz

SPÖ NÖ schlägt Alarm zum 1. Jahrestag des Gesundheitsplans 2040+

25.03.2026

Ein Jahr nach dem großen Versprechen zieht die SPÖ NÖ eine bittere Bilanz: Vom beschlossenen Gesundheitsplan 2040+ sei in der Realität wenig übrig – stattdessen regiert der Sparstift! 

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© SPÖ NÖ
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Klubobmann Hannes Weninger macht keinen Hehl aus seiner Kritik: Der Gesundheitsplan dürfe "kein Sparplan durch die Hintertür" sein. Die schwarz-blaue Landeskoalition weiche zentrale Vereinbarungen schrittweise auf – auf Kosten der Patienten. Besonders brisant: Das Versprechen einer vollwertigen Erst- und Akutversorgung an jedem Spitalsstandort droht auf bloße "Erste Hilfe" reduziert zu werden. Und der vereinbarte Grundsatz – nichts schließen, bevor es gleichwertigen Ersatz gibt – werde schlicht "ignoriert".

Dazu kommt: In Gmünd und mehreren Standorten im Weinviertel drohen langwierige Rechtsverfahren, weil die Landesgesundheitsagentur bis heute keine Rechtssicherheit bei der Standortgarantie hergestellt habe. Die Finanzierung der Ersatzangebote? Völlig ungeklärt, in der Meinung der SPÖ NÖ.
Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander warnt: "Beim Gesundheitsplan nachträglich den Sparstift anzusetzen, geht auf Kosten der Patienten und Beschäftigten."

Auch die Lage bei Sekundärtransporten zwischen Krankenhäusern spitze sich zu – mit zusätzlicher Belastung für die Notfallstrukturen. Die SPÖ NÖ kündigt konsequenten Widerstand an!