Heftiges Unwetter

Sturmböen und Hagel: 120 Feuerwehreinsätze in NÖ

24.06.2025

Ein wuchtiges Unwetter hat am Montag Niederösterreich erschüttert. Der Himmel färbte sich grau, dann krachte es los mit Sturm, Hagel und Gewitter. Zurück blieb eine Landschaft voller Schäden und Feuerwehren im Dauereinsatz. 

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Am späten Nachmittag verdichteten sich die Wolken über dem südöstlichen Niederösterreich. Dann entlud sich eine massive Gewitterfront über dem Land. Besonders der Bezirk Baden wurde von der Naturgewalt getroffen. Über fünfzig Mal rückten Freiwillige Feuerwehren aus, um entwurzelte Bäume zu beseitigen, lose Dachziegel zu sichern und Straßen freizumachen.

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In Ebreichsdorf stürzte ein Baum auf ein Grundstück, beschädigte ein Telefonkabel und drohte, einen Zaun zu zerstören. Mithilfe eines Krans und einer Drehleiter zerlegten die Einsatzkräfte das gefährliche Hindernis und verhinderten Schlimmeres. Auch in den Südbahngemeinden und im Triestingtal kämpften Helfer gegen die Folgen des Unwetters. 

Feuerwehren stemmen sich gegen das Chaos 

Die Einsatzkräfte in Niederösterreich hatten alle Hände voll zu tun. Rund 120 Einsätze wurden innerhalb weniger Stunden gemeldet. Allein im Bezirk Baden rückten 23 Feuerwehren aus. In St. Veit an der Triesting kam es zwischen 18 Uhr und 21.30 Uhr zu zwölf einzelnen Unwettereinsätzen. Bäume blockierten Zufahrten, Gegenstände flogen durch die Luft, Wasser drang in Keller ein.

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Auch in den Bezirken St. Pölten, Gänserndorf und Tulln schlugen die Alarmmelder an. Die Helfer arbeiteten unter Hochdruck, um Verkehrswege freizuräumen und überflutete Bereiche zu sichern. Auch die  Dächer eines Carports und eines Gartenhauses mussten eingefangen, abgerissene Äste beseitigt und beschädigte Strukturen abgesichert werden. 

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