Laufende Wohnkosten

Wohnbauförderung: Landsleute mit 83 Mio Euro entlastet

25.01.2026

Neben der Objektförderung, sprich die Förderung beim Neubau oder der Sanierung von Wohnobjekten, werden in Niederösterreich mit der Subjektförderung sozial schwächer gestellte Haushalte bei die laufenden Wohnkosten unterstützt.  

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Mit den Förderschienen Wohnzuschuss bzw. Wohnbeihilfe erhalten diese Haushalte durch das Land NÖ einen finanziellen Zuschuss. Antragsberechtigt sind Eigentümer, Mieter oder Nutzungsberechtigte einer geförderten Wohnung, eines geförderten Wohnheimes oder eines geförderten Eigenheimes.  

 

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem monatlichen Wohnungsaufwand, dessen Höhe sich durch das Einkommen, die Familiensituation und die Wohnungsgröße ergibt. „Dadurch erhielten 2025 rund 11.870 Haushalte Zuschüsse in der Höhe von 33 Millionen Euro“, so Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP): "Mit Inkrafttreten der neuen Wohnbauförderungsrichtlinie werden in der Subjektförderung mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen angehoben. Damit verhindern wir, dass Förderwerberinnen und Förderwerber durch gesetzliche oder vertragliche Pensions- und Einkommenserhöhungen im Folgejahr ihren Wohnzuschuss oder ihre Wohnbeihilfe verlieren. Diese Anpassung soll sicherstellen, dass Unterstützungsleistungen auch weiterhin für diejenigen verfügbar bleiben, die sie in dieser herausfordernden Zeit am dringendsten benötigen.“ 

Land NÖ federt steigende Kosten für Zinsentwicklung mit 50 Millionen Euro ab 

Beim Zinscap besteht die Förderleistung des Landes Niederösterreich in der Leistung von allfälligen Zuschüssen (ZinsCap) für den Fall, dass ein bestimmter Höchstzinssatz überschritten wird. Würde das Land NÖ diese Kosten nicht übernehmen, wären die monatlichen Mietvorschreibungen wesentlich höher, heißt es in einer Aussendung. "Im Jahr 2025 hat dieser Zinscap rund 50 Millionen Euro ausgemacht oder in anderen Worten: Die Mieterinnen und Mieter in geförderten Wohnungen in Niederösterreich wurden mit 50 Millionen Euro entlastet“, so Teschl-Hofmeister. 

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