Mehr Wachstum

30 Jahre OÖ in der EU: Neue Studie von Cocca

08.05.2025

Oberösterreich avancierte zum Exportkaiser. 

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. Am Donnerstag hat LH Thomas Stelzer (ÖVP) Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Auswirkung des EU-Beitritts Österreichs auf die wirtschaftliche Entwicklung Oberösterreichs in einer Pressekonferenz präsentiert. 

Beim EU-Beitritt 1995 haben in Oberösterreich 470.000 Menschen Arbeit gehabt. Heute gibt es in unserem Bundesland rund 700.000 Beschäftigte, also um fast die Hälfte mehr. 

Nach dem EU-Beitritt hat sich das Wohlstandsniveau Oberösterreichs sowohl an wichtige regionale (und wohlhabendere) Handelspartner wie Bayern und Baden-Württemberg angeglichen. Während Oberösterreich vor dem EU-Betritt bereits im Durchschnitt eine Wachstumsrate des realen BIP pro Kopf wie das beste Viertel aller europäischen Regionen aufwies, erhöhte Oberösterreich nach dem EU-Beitritt das Wachstumstempo nochmals und wuchs jährlich sogar 1 % schneller als die TOP-25 EU-Regionen.  

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80 % aller Exporte Oberösterreichs gehen in die Europäische Union. Mit dem EU-Beitritt beschleunigte sich das Exportwachstum Oberösterreichs nachhaltig auf das Doppelte der übrigen Bundesländer (7 % p.a. vs. 3,6 % p.a.). Die Warenexporte betrugen 1995 noch rund 11 Mrd. EUR, 2023 waren es 55 Mrd. EUR – ein Plus von 400%. 

„Der EU-Beitritt Österreichs vor 30 Jahren war insbesondere für die oberösterreichische Wirtschaft ein Motor für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Die Menschen und die Unternehmen in unserem Bundesland haben die Chancen, die sich aus der Mitgliedschaft in der Europäischen Union und dem Wirtschaftsraum Europa ergeben haben, genutzt. Oberösterreich hat durch den EU-Beitritt massiv profitiert, wie auch die Zahlen und Daten in dieser aktuellen Studie von Univ.-Prof. Dr. Teodoro D. Cocca eindrucksvoll belegen“, unterstreichen Landeshauptmann  Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Europa-Landesrat Markus Achleitner (beide ÖVP). 

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