Auf Nibelungenbrücke

455.700 Euro für wenige Tage missglückten Radweg-Versuch

08.05.2025

Die Proteste von Radfahrern und ein Antrag der Opposition, den neuen Radweg beizubehalten, blieben ungehört. 

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© Radlobby
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Linz. Der Radweg-Pilotversuch auf der Linzer Nibelungenbrücke war ein teures Unterfangen. In Fahrtrichtung Hauptplatz musste der Radweg aufgrund von vielen Staus und gefährlichen Situationen nach nur wenigen Tagen wieder rückgebaut. Wie Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) auf MFG-Nachfrage im Landtag beantwortete, soll eine halbe Million Euro Steuergeld geflossen sein. 

Nach dem Scheitern des einen Streifens Ende April wurde die Idee einer eigenständigen Fahrradbrücke wieder aufgebracht. Laut Linzer Mobilitätsreferent Vzbg. Martin Hajart (ÖVP) könnte diese Zusatzbrücke „kostengünstig und auch relativ rasch realisiert werden“.

© ORF
 

Die Brückenpfeiler müsste dazu erweitert werden, wie der ORF zeigt. Eine erste Kostenschätzung belief sich auf sieben bis acht Millionen Euro. Auch Steinkellner kann dieser Idee etwas abgewinnen.