Oberösterreich

Bursch liefert
 sich 70-Kilometer-
Verfolgungsjagd

26.03.2015

Wie von Sinnen flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei durch halb Oberösterreich.

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© TZ ÖSTERREICH (Symbolfoto)
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Die Amokfahrt dauerte mehr als eine halbe Stunde und ging über 70 Kilometer quer durch halb Oberösterreich: Was sich dabei ein 18-jähriger Bursch aus Wels für eine Verfolgungsjagd mit etlichen Polizeistreifen lieferte, hätte jedem Action-Krimi zur Ehre gereicht. Nur durch unglaubliches Glück endete die Wahnsinnsfahrt des Jugendlichen nicht in einer Tragödie.

Fluchtauto gehört
 17-jährigem Welser
Der Irrsinn begann auf der Innkreisautobahn A 8 in Fahrtrichtung Suben. Polizisten fiel ein Auto ohne Kennzeichen auf. Als der Lenker die Streife erkannte, trat er aufs Gas und raste mit Tempo 200 weiter. Er krachte mit vollem Tempo durch Baustellen, kollidierte fast mit einem Schwerfahrzeug.

In Haag raste er in einer filmreifen Szene von der Autobahn auf die B  141 in Richtung Ried im Innkreis. Auf mehreren Straßen flüchtete er mit 170 km/h weiter, in Ortschaften kam er immer noch auf Tempo 100. Mehrere Polizeisperren durchbrach der Amokfahrer, brachte dabei Beamte in Lebensgefahr. Mehrere Polizisten konnten sich nur durch einen Sprung retten.

Das verlassene Fluchtfahrzeug wurde nahe der Autobahnmeisterei Wels entdeckt. Mit zwei Spürhunden wurde der Lenker schließlich gefasst. Der Wagen gehört einem 17-Jährigen, der als Beifahrer fungiert hatte. Beide haben keinen Führerschein, wurden auf freiem Fuß angezeigt.

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