Im Juni

Festival der Regionen taucht 2027 in die Donau ein

10.03.2026

Aschach an der Donau wird das Festivalzentrum. 

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. Das Festival der Regionen 2027 "Eintauchen / Diving deeper" findet vom 11. bis 20. Juni an der Donau in Oberösterreich statt, Zentrum ist Aschach an der Donau. "Die Donau ist das Festival. Wasser ist politisch. Die Donau verbindet. Sie verändert Landschaften, Ökonomien, Gesellschaften. Strömung erzeugt Widerstand. Eintauchen bedeutet Berühren", wird das Motto in den Unterlagen zur Pressekonferenz am Dienstag in Linz umrissen.

Das Festival rückt erstmals ein Gewässer in den Mittelpunkt. Tief eintauchen ist etwas ganz anderes als einmal kurz die Zehe ins Wasser stecken. Eintauchen braucht Zeit, ist ein langsamer Prozess und man ist nicht mehr außen vor sondern verliert den Sicherheitsabstand der Beobachtung. "Wir wollen den Fluss nicht einfach benutzen, sondern eintauchen in ein breites Spektrum von möglichen Sichtweisen auf die Donau als Entität", so Janina Wegscheider, Vorstand Festival der Regionen. Bis 30. April 2026 können Projektideen eingereicht werden.

Keine KI-generierten Projekte gewünscht

Die Ausschreibung richtet sich an "regionale, überregionale und internationale Künstler*innen, Kulturinitiativen und Menschen mit kulturellem, sozialem und politischem Engagement". Gefördert werden Projekte aller Kunstsparten und Disziplinen. "Bitte beachte! Wir möchten keine maßgeblich oder vollständig KI-generierten Projektanträge", hieß es am Dienstag. Am 10. April können Interessierte einen Eindruck von der Region Donau, Linz stromaufwärts gewinnen. Anmeldung für die Tour vom Linzer Hafen bis Aschach unter http://www.fdr.at.

Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft das vierköpfige Programmboard bis Ende Juni 2026. Für das Festival 2027 besteht es aus der Künstlerin und Kuratorin Simone Barlian, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstproduzentin Fina Esslinger, Elke Krasny, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien, und der kolumbianischen Künstlerin und Forscherin Adriana Torres Topaga.