Tiere verletzt

Glatteis-Wahnsinn: Hühnertransporter verunglückt

13.01.2026

Das Glatteis hat die Einsatzkräfte seit Montagabend in Oberösterreich gefordert.  

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© FF Vöcklamarkt
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In Vöcklamarkt (Bezirk Vöcklabruck) verunglückte ein Lkw mit 2.000 Hühnern auf einer rutschigen Straße, hinzu kamen zahlreiche kleinere Unfälle. Auch im Öffi-Verkehr gab es mancherorts Probleme, einige Kinder konnten nicht in die Schule kommen. Der Linzer Flughafen war zwar offen, die Landebahnen waren aber in der Früh noch nicht griffig genug, um Ausweichflüge aus Wien aufzunehmen.

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© TEAM FOTOKERSCHI / MATTHIAS KALTENLEITNER

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Die Exekutive hatte mit zahlreichen kleineren Glatteis-Unfällen alle Hände voll zu tun. Von Verletzten bei Autounfällen war bisher aber nichts bekannt. Umso mehr Fußgänger dürfte es erwischt haben: Die Ambulanz sei voll, hieß es beim Unfallkrankenhaus Linz, die zu Verarztenden seien "sicher zu 90 Prozent" Sturzopfer.

Die Feuerwehren verzeichneten seit Montagnachmittag rund 100 Einsätze, einer der spektakulärsten war ein Unfall in Frankenmarkt. Dort kam gegen 3.15 Uhr ein mit rund 2.000 Hühnern beladener Lkw auf einer abschüssigen glatten Straße ins Rutschen. Das Fahrzeug kippte seitlich in eine Wiese, dabei fielen einige Käfige vom Lastwagen. Mehrere Tiere verendeten bei dem Unfall, einige wurden verletzt. Der Großteil wurde laut Polizei auf einen anderen Lastwagen umgeladen.

Flughafen Linz in Betrieb

Beim Flughafen Linz hieß es auf APA-Anfrage, es sei geöffnet, allerdings seien die Pistenwerte noch nicht ausreichend für die meisten internationalen Airlines. Diese Werte sagen etwas über die Griffigkeit der Landebahn aus und die Fluglinien haben dazu interne Vorgaben, ab welchen Werten sie starten bzw. landen können. Man rechne damit, bis zum mittleren Vormittag Werte zu erreichen, die es erlauben, auch Ausweichflüge aufzunehmen, so Sprecher Ingo Hagedorn.

Seitens der Bildungsdirektion Oberösterreich gab es keine Schulschließungen wegen des Eiswetters, es könne aber durchaus regionale Lösungen geben, hieß es. Falls es angebracht sei, könnten Direktorinnen und Direktoren für ihre Schule beschließen, dass die Kinder entschuldigt seien. Nach APA-Informationen kam dies durchaus vor, an einer kleinen Schule im Innviertel etwa gab es in der Früh keinen Bustransport, die Kinder galten als entschuldigt. 

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