Nach Mega-Staus
Jetzt kommt Experten-Projektgruppe für Nibelungenbrücken-Radlösung
06.06.2025Stadt Linz und Land Oberösterreich setzen nächsten Schritt für Lösung auf der Nibelungenbrücke.
Linz. Nach dem abgesagten Nibelungenbrücken-Radstreifenprojekt verständigten sich nun der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und LH Thomas Stelzer (ÖVP) sowie die zuständigen Referenten für Verkehr, LR Günther Steinkellner (FPÖ) und Vzbg. Martin Hajart (ÖVP), auf die Erstellung einer Projektgruppe. Diese soll sich mit der Erarbeitung einer nachhaltigen und gesamtheitlichen Lösung für die Situation auf der Nibelungenbrücke befassen.
In dieser Projektgruppe sollen Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie den zuständigen Institutionen vertreten sein. Ziel ist es, sämtliche bisher bekannten, bereits diskutierten und neu vorgeschlagenen Varianten für die Gestaltung und Nutzung der Nibelungenbrücke eingehend zu prüfen.
„Wir brauchen eine tragfähige, nachhaltige Lösung für die Nibelungenbrücke – im Sinne der Pendlerinnen und Pendler genauso wie für die Linzerinnen und Linzer. Deshalb ist es gut, dass wir nun eine Projektgruppe einsetzen, die alle Möglichkeiten auf technische Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit prüft und die beste Variante erarbeitet“, so LH Thomas Stelzer.
„Es ist an der Zeit, dass wir bei diesem lang diskutierten Projekt endlich gemeinsam eine adäquate Lösung finden“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer. „Wir ziehen jetzt alle an einem Strang. Wir werden nichts überstürzen – aber wir wollen so rasch wie möglich zu einem tragfähigen Ergebnis kommen, das sowohl den Mobilitätsbedürfnissen als auch den städtischen Anforderungen gerecht wird.“
Zur Erinnerung: Prammer sagte im oe24-Interview: "Hajart und Steinkellner haben das Projekt vorangetrieben, mit meiner Unterstützung. Sie haben es wieder abgesagt, ohne meine Unterstützung."