Rettungs-Drama

Schulkinder verirrten sich am Skitag

14.02.2020

Ohne entsprechende Ausrüstung verirrten sich Schüler und Lehrer im freien Gelände.

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© Bergrettung Obertraun
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OÖ. Da war eine ganze Menge Leichtsinn dabei: Trotz der Lawinenwarnstufe 3 marschierte ein Lehrer (27) einer Neuen Mittelschule aus Linz-Land mit 13 Schülern im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren am Krippenstein bei Obertraun oberhalb der Waldgrenze herum. Plötzlich wusste die Gruppe im freien Gelände nicht mehr weiter. Sie schlug Alarm.

Eine dramatische Rettungsaktion setzte ein, zumal sich zwei Schüler bei der waghalsigen Aktion verletzt hatte. Einer erlitt einen Kreislaufkollaps, ein anderer verletzte sich am Knöchel. Die beiden wurden nach ihrer Rettung mit einem Hubschrauber ins Spital nach Bad Ischl ausgeflogen. „Sieben der restlichen elf Personen befanden sich in einem Gelände, in dem nur noch eine Rettung mit dem 20 Meter langen Bergetau möglich war“, sagte ein Sprecher der Flugpolizei. Nach und nach wurden die Kinder in Sicherheit gebracht.

Die Kinder und der Lehrer hatten nur eine Ausrüstung für den organisierten Skiraum dabei: „Trotz der Lawinenwarnstufe wurde keine entsprechende Ausrüstung mitgeführt“, hieß es.

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