20.000 Euro bezahlt

Verfahren gegen Ex-Bürgermeister Luger nun eingestellt

22.01.2026

Die Staatsanwaltschaft kann noch Beschwerde einlegen. 

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Linz. Vorläufiger Schlusspunkt in der Brucknerhaus-Affäre rund um den Linzer Ex-Bürgermeister Klaus Luger. „Mit Beschluss vom 22.1.2026 wurde das Strafverfahren gegen MMag. Klaus-Peter Luger wegen des Vergehens der Untreue nach Zahlung eines Geldbetrages von Euro 20.000 Euro endgültig eingestellt“, hat am Donnerstag das Landesgericht Linz informiert. Die Begründung wird im Schreiben wie folgt formuliert: „MMag. Klaus-Peter Luger hatte die Verantwortung hinsichtlich des ihm zur Last gelegten Vorwurfs übernommen und steht für sein Fehlverhalten ein. Er legte aufgrund seines Fehlverhaltens bereits im August 2024 sein Amt zurück, stand öffentlich zu seinen Fehlern und zog die notwendigenKonsequenzen. Er ersetzte der LIVA die gesamten Kosten für das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten und bezahlte zusätzlich eine Geldbuße inklusive Verfahrenskosten im Umfang von Euro 20.000."

Die Staatsanwaltschaft Linz lehnte die Diversion bereits im Vorfeld als „falsches Signal an die Öffentlichkeit“ ab.
Nachdem das Verfahren nun eingestellt ist, kann die Staatsanwaltschaft dagegen Beschwerde einlegen.  

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