Flugabgabe

Sondersteuer gefährdet Arbeitsplätze und Wertschöpfung

05.03.2026

"Auf der itbberlin wird deutlich, mit welcher Dynamik andere Destinationen um neue Flugverbindungen werben. Internationale Airlines entscheiden auf Basis klarer wirtschaftlicher Berechnungen", so LH-Stv. Stefan Schnöll. 

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© APA/MAX SLOVENCIK
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Szbg/Tirol. Im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin fordert Salzburg gemeinsam mit Tirol die Abschaffung der Flugabgabe. Die Abgabe wird als zusätzlicher Wettbewerbsnachteil angesehen.

Die Abgabe pro Passagier beträgt in Österreich zwölf Euro. Bei Kurzstrecken unter 350 Kilometer erhöht sich die Abgabe auf 30 Euro. Tourismusreferent Stefan Schnöll (ÖVP) lässt den Aufschub der Abschaffung aufgrund von Budgetgründen nicht gelten. „Das wäre für den Finanzminister auch verkraftbar. Man darf nicht vergessen, dass wir durch mehr Verkehr und durch die intensivere Bespielung der Flughäfen wieder mehr Wirtschaftsleistung haben, die wir auch einbringen können. Das würde dem österreichischen Staat zugutekommen", so Schnöll. "Wer Wertschöpfung im Land sichern will, muss Wettbewerbsnachteile konsequent abbauen", postet er auf Facebook.