Für die Schüler der Hauptschule Thörl in der Obersteiermark beginnen heute die Sommerferien. Doch das Ende des Schuljahres wurde von einem tragischen Vorfall überschattet. Einer der Drittklässler musste am Donnerstag notoperiert werden. Eine Schere hatte sich in den Kopf des 14-Jährigen gebohrt.
Zu dem Unfall war es um 12.30 Uhr gekommen: Die Schüler der dritten Klasse gingen nach Ende des Unterrichts im Computerraum in ihr Klassenzimmer. Die Teenies waren übermütig, der Schultag sollte bald vorüber sein. Doch die ausgelassene Stimmung änderte sich schlagartig, als einer der Burschen seinem Mitschüler einen Sack mit Bastelsachen zuwarf. Denn aus dem Beutel flog eine 15 Zentimeter lange Schere an den Kopf von Manuel S. Sie blieb in dessen Stirn stecken. Panische Schreie erfüllten den Schulgang. Lehrer versuchten die Jugendlichen zu beruhigen. Der Schularzt war sofort zur Stelle, er fixierte die Schere mit einem Verband am Kopf des Verletzten.
Manuel wurde mit Schere im Kopf ins Spital geflogen Dann wurde Manuel S. in die Kinderchirurgie des LKH Graz geflogen und operiert. Über den genauen Zustand des Schülers konnte am Donnerstag noch keine Auskunft gegeben werden, er sei aber „stabil und ansprechbar“.
Der Mitschüler, der den Beutel geworfen hatte, ist am Boden zerstört: „Es war keine Absicht!“ Er wird trotzdem wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.
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