Pkw-Zug-Crash

Slowene bei Unfall getötet

17.01.2007

Bei einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto ist am Mittwoch in Kärnten ein Mann getötet worden.

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© ÖBB
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Lokführer müssen derzeit extrem aufpassen: Unglücke mit Menschen am Bahnsteig oder auf Bahnübergängen häufen sich. Im Dezember und Jänner gab es bereits mehrere schwere Zugunglücke, bei denen Menschen getötet wurden. Am Mittwoch ereignete sich erneut ein tragischer Unfall. Dieses Mal zwischen Auto und Zug.

Auch Autolenker verletzt
Nach Angaben der Polizei war der Wagen eines Slowenen in Mittlern bei Eberndorf in Kärnten auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden. Der Beifahrer wurde dabei getötet, der Lenker erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Bahnlinie blockiert
Der Autolenker aus Slowenien hatte beim unbeschrankten Bahnübergang nicht angehalten. Der Lokführer hatte keine Chance gehabt, die Kollision mit dem Klein-Lkw zu verhindern, das Fahrzeug wurde vom Zug mehr als 150 Meter weit mitgeschleift. Der 44 Jahre alte Lenker wurde verletzt, sein gleichaltriger Beifahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Zugführer und die Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Der Kleinlaster des Slowenen wurde völlig zerstört, an der Lok entstand erheblicher Schaden. Die Bahnlinie war etwa eineinhalb Stunden lang blockiert.

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