Kilometerlange Blechlawinen

Stau-Chaos auf Österreichs Straßen

28.07.2018

Wie befürchtet setzen die Reisewelle aus Deutschland und Unfälle den Autofahrern am Samstag zu.

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© TZOe Raunig (Archivbild)
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Auf den österreichischen Transitrouten in Richtung Adria herrschte am Samstagvormittag zwar sehr lebhafter Verkehr, die längsten Verzögerungen habe es nach Angaben des ÖAMTC aber im benachbarten Ausland gegeben. Der Urlauberstrom aus Bayern habe bereits in den frühen Morgenstunden zu dichtem Kolonnenverkehr geführt.

Stau an Grenzübergängen

Die Wartezeit vor der Grenze bei Suben (A3/A8) betrug eine dreiviertel Stunde, hieß es am Samstag in einer Aussendung. Auf der deutschen A8 ging es ab Traunstein teilweise nur im Schritttempo voran. In Salzburg stockte der Verkehr abschnittsweise auf der Tauernautobahn (A10) vom Walserberg bis Anif, in weiterer Folge zwischen Hüttau und dem Tauerntunnel, sowie vor der Mautstelle St. Michael.

In Kärnten baute sich vor dem Karawankentunnel ein rund sieben Kilometer langer Stau auf, der Zeitverlust belief sich hier auf etwa eine Stunde. Noch mehr Geduld benötigten die Autofahrer in Slowenien vor den Grenzübergängen zu Kroatien, so der ÖAMTC. Der Zeitverlust auf der Strecke von Ptuj bis zum Grenzübergang Macelj in Richtung Zagreb betrug zeitweise zwei Stunden. Von Laibach kommend warteten die Reisenden rund eineinhalb Stunden vor dem Grenzübergang Obrezje.

Unfälle auf A4

Im Lauf des Vormittags nahm auch der Verkehr auf anderen Transitrouten zu, etwa auf der Pyhrnautobahn (A9) in Richtung Süden vor der Tunnelkette Klaus. Weiter südlich wurde der Verkehr vor dem Bosrucktunnel nur mehr blockweise abgefertigt.

Auf der Ostautobahn (A4) führten Unfälle zu Verzögerungen auf dem Weg nach Ungarn: Bereits in der Früh ereignete sich ein Unfall unmittelbar vor der Grenze bei Nickelsdorf und hatte einen drei Kilometer langen Stau zur Folge. Am Vormittag baute sich außerdem nach einem Unfall im Bereich des Parkplatzes Maria Ellend in kurzer Zeit ein Stau von rund sieben Kilometern Länge auf, teilte der ÖAMTC mit.
 

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