Semmering und Tirol

Schon wieder tödliche Skiunfälle

12.01.2009

Zu einem tödlichen Skiunfall ist es am Montag auf dem Stuhleck am Semmering gekommen. In Tirol erlag ein Snowboarder seinen Verletzungen.

Zur Vollversion des Artikels
© APA
Zur Vollversion des Artikels

Kaum ein Tag vergeht ohne Schreckensmeldungen über Tote auf unseren Skipisten: Ein Pensionist aus Bad Vöslau stürzte auf der Piste aus eigenem Verschulden und schlug mit dem Kopf auf der Piste auf. Der 64-Jährige starb später im Krankenhaus Wiener Neustadt.

Ohne Sturzhelm unterwegs
Der Unfall ereignete sich gegen 9.00 Uhr auf der Steinbachalmabfahrt in einer Seehöhe von 1.350 Metern. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers kam der 64-jährige Niederösterreicher zu Sturz und prallte mit dem Kopf auf die hart präparierte Piste auf. Der Pensionist, der keinen Sturzhelm trug, zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen, wo er Stunden später seinen schweren Verletzungen erlag.

Bereits Ende November hatte es am Stuhleck einen tödlichen Skiunfall gegeben. Zusammen mit der letalen Kollision eines Skianfängers mit einem Pistengerät am Loser im Ausseerland und dem folgenschweren Zusammenstoß des Thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus mit einer 41-jährigen in den USA lebenden Slowakin am 1. Jänner war der jüngste Fall der vierte tödliche Crash auf steirischen Pisten in dieser Wintersaison.

Snowboarder stribt in Tirol
Seinen schweren Verletzungen ist am Montagnachmittag ein deutscher Snowboarder nach einem Unfall in Tirol erlegen. Der 68-Jährige war nach Angaben der Polizei nach einem Sturz im freien Skiraum gegen einen Felsen oder Baum geprallt. Der Schwerverletzte wurde mittels Tau geborgen und vom Hubschrauber ins Krankenhaus Kufstein geflogen, wo er starb.

Der folgenschwere Unfall hatte sich gegen 15.50 Uhr im Skigebiet von Söll (Bezirk Kufstein) ereignet. Nach Aussagen der Begleiter des Münchners war dieser von einer schwarzen Piste in den freien Skiraum gefahren. Aus noch unbekannter Ursache war der Mann dann gestürzt. Nachfolgende Wintersportler hatten den leblosen Körper entdeckt und die Pistenrettung alarmiert.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel