In 1.200 m gerettet

Syrer (14) geriet bei illegaler Einreise in Bergnot

04.03.2024

Stark unterkühlt befand sich der junge Zuwanderer mitten im Wald und konnte nur noch per Handzeichen angeben, dass er nicht mehr gehen konnte. Der 14-jährige wurde mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen.

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Ktn. Zur alpinen Notlage eines jungen, allein reisenden Syrers kam es am Sonntag in 1.200 Meter Seehöhe im Bärengraben bei Rosenbach im Bezirk Villach-Land. Der 14-Jährige dürfte zuvor laut Bergrettung illegal über die grüne Grenze eingewandert sein.

 

Ein 61-jähriger Wanderer, der am Nachmittag allein dort unterwegs war, hörte die Hilferufe und stieß unweit der Grenze auf den stark unterkühlten, kaum ansprechbaren Jugendlichen. Der Zeuge aus Faak am See verständigte zuerst die Polizei. Weil der Bärengraben doch eher steil, teils verschneit und dicht bewaldet ist, wurde auch die Bergrettung alarmiert.  

Dann hieß es rasch handeln: Die Kleidung des Burschen war völlig durchnässt, sein Zustand alarmierend und klagte über starke Schmerzen. Deshalb wurde neben dem Polizeihubschrauber auch ein Notarztheli alarmiert. Der junge Syrer musste mit einer Trage und mittels Seilbergesystem aus dem Wald abgeseilt werden. Erst danach konnte ihn die Besatzung von „Christophorus 11“ mittels Taubergung übernehmen und ins Klinikum Klagenfurt bringen.

Der Einsatz für Bergrettung und Polizei dauerte am Sonntag insgesamt drei Stunden. 

 

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