St. Johann i. T.

Feuerwehr rettet Ochsen aus Fluss

19.05.2009

Sechs Jungstiere wurden am Sonntag unter Aufbietung aller Kräfte von der Feuerwehr St. Johann i. T. aus einem Fluss gerettet. Ein Tier musste erschossen werden.

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© FF St. Johann
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Neun junge Ochsen hielten Sonntagnachmittag sämtliche Einsatzkräfte von St. Johann in Tirol stundenlang auf Trab. Die Tiere waren aus ihrem Gehege entkommen, drei konnten auf dem Weg ins Ortszentrum in einem Garten eingefangen werden.

Aufgebrachter Stier
Die anderen sechs Rinder waren in die Fieberbrunner Ache gewatet - in einem fünf Stunden langen Einsatz versuchte die Freiwillige Feuerwehr alle Tiere aus dem Wasser zu bekommen. Ein Feuerwehrmann konnte sich dabei nur in letzter Sekunde vor einem aufgebrachten Stier retten, der ihn verfolgte. Die Feuerwehr errichtete mit Leinen und Baumstämmen Sperren im Fluss, die Tiere ließen sich jedoch nicht aufhalten. Drei Tiere standen schließlich schon gefährlich nah an einem Wasserfall, als sie endlich mit Hilfe eines Hochdruckrohres aus dem Wasser getrieben werden konnten.

Fast vom Zug erfasst
Beim anschließenden Versuch, die Tiere abzutransportieren, entkamen wieder zwei der mittlerweile sehr aufgeschreckten und aggressiven Jungstiere. Einer lief auf die Bahngleise, wo ein Zug gerade noch rechtzeitig anhalten konnte. Auf den Gleisen wurde der Stier dann in Richtung Fieberbrunn getrieben, am nächsten Bahnübergang konnte er dann in einen schon wartenden Hänger getrieben werden.

Jäger greift ein
Der andere entkommene Jungstier bereitete noch mehr Probleme: Obwohl ihm der Tierarzt bereits eine Narkosespritze versetzt hatte, lief das mittlerweile ziemlich aufgebrachte Rind über den Hauptplatz, wo in den Gastgärten gerade reger Betrieb herrschte. Ein mittlerweile eingetroffener Jäger musste den Stier schließlich erschießen.

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