Inzest-Verdacht

Tiroler soll Kinder missbraucht haben

11.01.2013

Bei der Hausdurchsuchung wurden auch Datenträger sichergestellt.

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Ein Tiroler soll seine Kinder jahrelang missbraucht haben. Deshalb befindet sich der Mann wegen Inzest-Verdachts in Innsbruck in Untersuchungshaft. Dies bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Mayr, am Freitag. Mitarbeitern einer Oberländer Jugendwohlfahrt war das Verhalten der Kinder aufgefallen. Das Landeskriminalamt nahm die Ermittlungen auf. Im Zuge derer wurden bei einer Hausdurchsuchung auch Datenträger sichergestellt.

Schweigen gebrochen
Ob sich auf diesen Beweise für die schweren Anschuldigungen verbergen, war zunächst nicht klar. Allerdings sollen die mutmaßlichen Opfer ihr Schweigen gebrochen und geschildert haben, was sich jahrelang innerhalb der Familie abgespielt haben dürfte.

Die Ermittlungen sollten nach Information der Zeitung beinahe eingestellt werden, da keines der mutmaßlichen Opfer aussagen wollte. Aus Mangel an Beweisen wäre die Arbeit der Kriminalisten fast beendet gewesen. Als die Kinder schließlich aber im Auftrag der Jugendwohlfahrt weg von den Eltern in einer Betreuungseinrichtung untergebracht wurden, öffneten sie sich. Die Aussagen dürften offenbar eindeutig und belastend gewesen sein, sodaß das Innsbrucker Landesgericht die Untersuchungshaft gegen den Oberländer verhängte.

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