Falsche Angaben

Wieder Oma (80) auf "Polizeitrick" reingefallen

12.03.2025

Die 80-Jährige wurde um einen fünfstelligen Betrag gebracht. 

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Eine 80-jährige Dame aus Innsbruck wurde am Dienstag Opfer des sogenannten „Polizeitricks“. Ein unbekannter Täter kontaktierte sie telefonisch und behauptete, ihre Tochter sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt und anschließend festgenommen worden. Um sie freizubekommen, müsse eine fünfstellige Kaution hinterlegt werden. Die Seniorin fiel auf die Masche herein und übergab das Geld einem Mann, der sich als Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ausgab.

„Mäßiger Tiroler Dialekt“

Der angebliche Polizist, der in einem „mäßigen Tiroler Dialekt“ sprach, forderte zunächst einen hohen fünfstelligen Betrag. Da die 80-Jährige jedoch nicht über so viel Geld verfügte, bot sie einen niedrigeren fünfstelligen Betrag an – der Täter willigte ein. Bis zur Geldübergabe blieb sie telefonisch mit einem vermeintlichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft in Kontakt. Schließlich wurde sie angewiesen, sich in Innsbruck mit einem „Staatsanwalt“ zu treffen und ihm das Geld zu übergeben.

Betrug fliegt auf – Polizei ermittelt

Nach der Übergabe wurde der Seniorin klar, dass sie betrogen worden war. Sie kontaktierte die Polizei in Hall in Tirol, die umgehend die Ermittlungen aufnahm. Die Behörden warnen vor solchen Betrugsmaschen und raten, bei verdächtigen Anrufen sofort die Polizei zu verständigen.