Chronologie

Tödliche Fallschirmunfälle seit 1995

28.07.2009

Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen mit Fallschirmen.

Zur Vollversion des Artikels
© AP
Zur Vollversion des Artikels

Zuletzt starb am Dienstag ein 32-jähriger Mann in der Steiermark, als sich beim Sprung aus einem Heißluftballon im Bezirk Weiz offenbar sein Schirm nicht richtig öffnete. Der spektakulärste Unfall ereignete sich 2003 in Deutschland, als der bekannte FPD-Politiker Jürgen Möllemann tödlich verunglückte. Hier Chronologie einiger Fälle in den vergangenen 15 Jahren in Europa:

21. September 2008: In deutschen Kornwestheim stürzt ein Fallschirmspringer (35) auf ein Wohnhaus. Er durchschlägt das Dach und ist sofort tot.

25. Juni 2008: Ein Basejumper stirbt bei Filmaufnahmen in Mayrhofen im Tiroler Zillertal, weil sich sein Schirm nicht öffnet. Der 34-jährige Tiroler prallt mit rund 200 km/h gegen ein Garagendach.

1. Juli 2006: Bei einer Showeinlage anlässlich eines Fußballspiels des LASK Linz in Vöcklamarkt (Oberösterreich) verunglückt ein 58-jähriger Fallschirmspringer tödlich. Der Mann hätte am Spielfeld landen sollen, stürzt aber auf eine nahe gelegene Wiese.

16. Mai 2005: Ein 31-jähriger Norweger springt vom Eiffelturm in den Tod - er prallt gegen das Bauwerk.

19. September 2004: Eine Fallschirmspringervorführung in Osttirol endet für einen 40-jährigen Wiener tödlich. Beim fünften Sprung des Mannes an diesem Tag öffnet sich sein Schirm nicht.

5. Juni 2003: Der FDP-Politiker Jürgen Möllemann stürzt bei einem Fallschirmsprung in den Tod.

14. Juli 2001: Ein Mann aus Bremen stirbt bei einem Sprung in Deutschland, weil sich sein Schirm nicht öffnet.

2. September 2000: Ein 54-jähriger Klagenfurter schlägt bei einem Fallschirmsprung in Kärnten ungebremst auf den Boden auf. Jede Hilfe kommt zu spät.

6. Juli 1999: Ein Norweger (32) kommt bei einem 1.000-Meter-Sprung von einer Klippe bei einem inoffiziellen Springerwettbewerb am Lysefjord ums Leben.

6. November 1998: Ein bulgarischer Fallschirmspringer zieht den Notschirm nicht korrekt und stirbt bei einem internationalen Wettkampf im schweizerischen Kanton Tessin.

7. Dezember 1997: Der 49-jährige Extremsportler Hans Rezac aus Wien kommt bei einem Fallschirmsprung über der Antarktis ums Leben. Auch zwei Amerikaner sterben. Laut Reiseveranstalter hatten sich ihre Fallschirme nicht geöffnet.

13. August 1995: In Ungarn stirb ein 24-jähriger Innsbrucker bei seinem ersten Fallschirmsprung - der Schirm hatte sich nicht geöffnet.

14. August 1995: Bei einem Fallschirmspringer-Treffen in Mittelfrankreich stirbt eine Französin, als sich ihr Schirm bei einem Sprung nicht richtig öffnet.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel